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Pfarrkirche St. Clemens

Pfarrkirche St. Clemens

Dogern lag im Mittelalter direkt an den Ufern des Rheins, der noch durch keine Verbauungen gezähmt war. Häufiges Hochwasser liess die Menschen immer weiter an den Hang hinauf ziehen, die Kirche blieb aber am alten geweihten Standort stehen. Nach dem grossen Hochwasser von 1765 jedoch fasste man den Entschluss, eine neue Kirche auf sicherem Gelände zu bauen. So entstand die jetzige Kirche in spätbarockem Stil. Sie wurde rund 8 Jahre nach der Fertigstellung durch den Konstanzer Weihbischof wiederum unter das Patrozinium des Heiligen Clemens gestellt. Der Schutzheilige der Flussübergänge sollte die neue Siedlung und Kirche weiterhin vor den Gefahren der Rheinwasser schützen.<BR> Die für den Barock eher schlichte Innenausstattung lässt die Decken- und Rotundenbilder des Barockmalers Gotthard Hilzinger umso besser zur Geltung kommen. Bei dem Neubau und der Ausstattung der Kirche trat, wie an vielen anderen Orten im Schwarzwald, das Kloster St. Blasien helfend auf.

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