Auf den Spuren der Habsburger

Kolleg St. Blasien

Die Klosteranlage mit seinem barocken Portal geht auf Ideen von Fürstabt Franz II. Schächtelin (1727-1747) zurück. Er liess das alte Kloster niederreissen und beauftragte mit dem Neubau keinen geringeren als den Enkel des Begründers der Vorarlberger Barockbaumeister: Johann Michael Beer von Bleichten.
Die Beers arbeiteten schon oft und gerne für die Benediktiner. Johann MIchael Beers Tätigkeit umfasste vielerlei Erneuerungen, Umbauten und Erweiterungen bestehender Bauten, weshalb er für den Fürstabt wohl als der geeignete Baumeister in Frage kam, hatte Beer doch die neue Klosteranlage in das Gesamtkonzept und an den Bau der Klosterkirche anzupassen. Als der Vertrag am 29. Juli 1729 zustande kam, machte sich der Bregenzer sogleich an die Arbeit; von seinem Werk haben sich nach dem grossen Brand von 1768 bis heute der Abteiflügel mit Portal, Treppenhaus, Festsaal, Habsburgersaal und den Salons erhalten.
Die historischen Räume können zu festen Zeiten und nur mit Führung besichtigt werden.

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