Auf den Spuren der Habsburger

Historie

Waldshuter Cilbi

Eine schwere Bedrohung für Waldshut war die Belagerung von 1468, die in der Erinnerung weiterlebt und jedes Jahr am Sonntag nach Maria Himmelfahrt zu einem Volksfest führt. 1468 ist das Gründungsjahr der Zunft der Waldshuter Jungmannschaft, eine der ältesten weit und breit. Einer Sage gemäss sollen die bereits ausgehungerten Waldshuter den letzten Schafsbock ins Lager der Eidgenossen gejagt und diese so verspottet haben, in dem sie riefen, sie wollten in ihrem Überfluss den Belagerern etwas rechtes zu Essen geben. Die Eidgenossen, von dieser List getäuscht, hätten daraufhin ihr Unternehmen abgebrochen und seien abgezogen.

Waldshuter Fasnacht

Auch in der Pflege des fasnächtlichen Brauchtums ist die Jungmannschaft engagiert. Die älteste Belege reichen zurück ins Jahr 1483 und sind Ausgangspunkt einer spannende Zeitreise zum lokalen Brauchtum. Besonders hervorzuheben und jährlich mitzuerleben sind als Fasnachtsfiguren, das Waldshuter Hansele und die Geltentrommler.

        Weiterführende Literatur:

        Landeskunde des Hochrheins. Erscheint im Dezember 2001
        Ruch, Joseph: Geschichte der Stadt Waldshut, Waldshut 1966.
        Waldshut/Hochrhein: Schnell Kunstführer Nr. 1101.
        Narro-Zunft Waldshut: Waldshuter Fasnacht. Alemannisches Brauchtum am Oberrhein. Konstanz 1985.

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