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Ottmarsheim

Ottmarsheim

Aussenansicht des Klosters
Aussenansicht des Klosters<br/ >© Ville d'Ottmarsheim

Ottmarsheim liegt etwa 15 km östlich von Mulhouse, zwischen dem Hardwald und dem Rhein.

Historie

10 Jh. Mitglieder des Hauses Habsburg sind im Elsass erstmals belegt.
1028 Werner, Bischof von Strassburg, stirbt in Konstantinopel.
1030 Rudolf stiftet das Benediktinerinnenkloster Ottmarsheim.
1053 Papst Leo IX. weiht die Klosterkirche ein.
1063 Der Stifter Rudolf stirbt.
1064 Rudolfs Gattin Kunigunde stirbt und wird wie ihr Mann in der Klosterkirche beigesetzt.
1272 Die Fehden von Graf Rudolf IV. von Habsburg mit dem Bischof von Basel führen zu einem Überfall auf das Kloster, welches teilweise zerstört wird.
1445/46 wie nochmals 1468 kommt es zu Überfällen durch baslerische und eidgenössische Truppen.
1578-84 Unter der Äbtissin Agnes von Dormentz wird das Kloster in ein adeliges Damenstift umgewandelt.
1588 Erzherzog Ferdinand bestätigt die Privilegien und Rechte der Abtei.
1618 Während des Dreissigjährigen Krieges fliehen die Stiftsdamen ins neutrale Basel.
1648 Der französische König Louis XIV. fördert das Stift aufgrund verwandtschaftlicher Beziehungen.
1792 In der Französischen Revolution wird das Stift aufgehoben und die Klostergebäude werden verkauft. Sodann kauft die Gemeinde die Klosterkirche, um sie vor der drohenden Zerstörung zu retten.
1848 Im ehemaligen Gästehaus des Klosters wird wieder ein Kloster der Benediktinerinnen errichtet.
1876 Errichtung des Klosterneubaus.

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