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Historie

Die Abteikirche Ottmarsheim ist ein herausragendes Baudenkmal und eine der erstrangigen Stationen habsburgischer Geschichte. Der gleichzeitige Bau zweier Grablegen, eine durch Radbot in Muri, die andere durch Rudolf I. in Ottmarsheim zeigt, dass um die Jahrtausendwende das Geschlecht sowohl im Elsass als auch im Aargau begütert war.
Ottmarsheim liegt auf altem Kulturland, an der alten Römerstrasse von Augst über Basel nach Strassburg. Wie die Habsburger hier zu ihren Gütern kamen, ist nicht überliefert, sie verfügten im nahe gelegenen Buttenheim über einen befestigten Wohnturm, von welchem sich nur Ruinen erhalten haben.
Nachdem Rudolf I. und seine Frau Kunigunde ohne Nachkommen verstorben waren, wurden die Güter im Elsass und im Aargau gemeinsam verwaltet. Es wurde zukünftig darauf geachtet, dass bei Erbteilungen der Besitz nicht aufgeteilt wurde. Der Gang der Ereignisse führte vielmehr dazu, dass bis 1648 die Habsburger im Elsass zunehmend an Einfluss dazu gewinnen konnten.

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