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Historie

Die Grafen von Pfirt gehörten zum einflussreichen regionalen Adel, was durch die Stiftung von Klöstern und den Besitz zahlreicher Burgen belegt ist. In den Fehden gegen die Bischöfe von Strassburg und Basel sowie gegen das Kloster Murbach unterlag Friedrich II. von Pfirt. Durch Vatermord gelangte der Besitz an Ulrich I., der die Grafschaft dem Bischof von Basel verkaufte und sie als Lehen zurückerhielt.
Graf Theobald von Pfirt musste 1288 König Rudolf I. von Habsburg huldigen und wurde für kurze Zeit Landvogt im Elsass. Graf Ulrich III. von Pfirt wurde für seine Dienste für das Haus Habsburg mit der Herrschaft über die Stadt Delle belohnt. Seine Tochter Johanna heiratete Albrecht II. von Habsburg-Österreich, der sich fortan Landgraf im Elsass und Herr zu Pfirt nannte.
Bis heute wird der Titel der Grafen von Pfirt durch die Mitglieder des Hauses Grimaldi, Prinzen von Monaco, weitergeführt.

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