Auf den Spuren der Habsburger

Das Münster des Hl. Theobald

Die Reste der Engelsburg mit dem Münster im Hintergrund.
Die Reste der Engelsburg mit dem Münster im Hintergrund.
© Die Habsburger zwischen Rhein und Donau

Das Münster von Thann gilt als herausragendes gotisches Bauwerk im Elsass, das den Vergleich mit Strassburg und Freiburg i. Brsg. zu scheuen braucht. Es dient noch heute als vielbesuchte Wallfahrtskirche, die dem Heiligen Theobald (St. Ubaldus) geweiht ist.
Der Bau dauerte, wie bei vielen gotischen Kirchen, über eine lange Zeit, von 1332 bis 1516. Wir finden daher die verschiedenen Ausprägungen des gotischen Baustils. Die spätgotische filigrane Turmhaube etwa schuf der Basler Baumeister Remigius Faesch, ein Ausdruck der gesunden finanziellen Verhältnisse der Stadt, die von ihm auch das ehemalige Kornhaus erbauen liess.
Das Kirchenschiff und der Chor messen beide je 22 Meter. Im Chor imponiert das gotische Chorgestühl. Es finden sich in der Kirche immer wieder Wappen bedeutender Stifter, etwa der Häuser Habsburg, Burgund, Braunschweig, Reinach, Reich von Reichenstein, Masmünster, Andlau usw. Nebst den adeligen Stiftern trugen auch die Pilger regelmässig zum Bau der Kirche bei.

Literatur

Schnell Kunstführer n° 808, 1964;
Vigneron, Jacques: Le Sundgau, bastion des Habsbourg

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Münsterplatz 30
DE-79098 Freiburg

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