Seitentitel:
Altstadt mit Türmen und Toren

Altstadt mit Türmen und Toren

Katzenturm
Katzenturm
© WTG Feldkirch

Von der damaligen Stadtbefestigung hat sich die Stadtmauer nur in Resten erhalten. Hingegen stehen noch alle Türme und Tore aus dem 15. und 16 Jh.: eindrucksvoll sind vor allem das Churer Tor (1491), dessen Dach mit Staffelgiebeln besetzt ist, sowie der runde Katzenturm (um 1500), der seinen Namen daher hat, weil in ihm die Kanonen, die sogenannten «Katzen», aufbewahrt wurden. Der Wasserturm (1482) bei der Illbrücke, wie auch der Katzenturm weisen mit dem von weitem schon sichtbaren österreichischen Bindenschild heraldisch auf die habsburgische Vergangenheit von Feldkirch hin. Am Churer Tor sind das Wappen der Habsburger und dasjenige der Montforter gleichberechtigt nebeneinander zu sehen.
An herausragenden Profanbauten in den schönen Altstadtgassen zu nennen wären unter anderem: das alte Zeughaus (15. Jh.), ebenfalls mit repräsentativen Staffelgiebeln geziert, das Toggenburg’sche Haus, das Welsberg-Sebner-Haus (1452) mit einem bemerkenswerten Erkeranbau, das Lingghaus mit einer von Florus Scheel reich bemalten Fassade oder das alte Rathaus, dessen Eingang von einem grossen Wappenrelief der Montforter überhöht ist, das seinerseits von einem reichhaltigen Wappenschmuck umgeben ist. Feldkirch besitzt jedoch noch viele andere, jahrhundertealte Patrizierhäuser, die zumeist hochgieblig sind und deren Traufseiten im rechten Winkel zu den Strassen stehen, was ein mittelalterlich geschlossenes Stadtbild erzeugt und verstärkt.

Fenster schliessen