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Die Schattenburg

Die Schattenburg

Die Schattenburg
Die Schattenburg
© WTG Feldkirch

Der Name der Burg leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort «schade» ab und meint wörtlich: die Schadenabwendende. Latinisiert sprach man gelegentlich vom «befestigten Berg» mons fortis, wovon die Erben der Grafen von Bregenz ihren Namen Montfort abgeleitet haben. Die Montforter haben daher keinerlei Verbindung zu der französischen und angloromanischen Adelsfamilie gleichen Namens.
Die Burg wurde im Zuge der Stadtgründung errichtet und in die Wehranlage einbezogen. Die frühesten Bauten gehen auf Graf Hugo I. von Montfort zurück. Von 1390 bis 1773 war die Burg Sitz habsburgischer Vögte. 1405 wurde die Burg in den Appenzellerkriegen weitgehend zerstört und danach wieder aufgebaut. Der sehr massiv errichtete Baukörper mit seinen vier Turmanbauten wurde in mehreren Phasen erweitert und dem Geschmack der Zeit angepasst.
Der für 1806 geplante Abbruch unterblieb und 1825 kaufte die Stadt die verwahrloste Burg und richtete eine Kaserne ein. Heute beherbergt der Bau unter anderem das Heimatmuseum und ein Restaurant. Im Sommer werden regelmässig Schlosskonzerte im Burghof veranstaltet.

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