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Historie

Kaiseraugst liegt auf historischem Gelände und noch heute stösst man beim Hausbau immer wieder auf die Reste römischer Bauten der Colonia Augusta Raurica oder des spätrömischen Kastells.
Weitere Infos unter Römerstadt Augusta Raurica

Mit der Verlegung des Bischofssitzes nach Basel verlor die Siedlung ihre Bedeutung. Im Mittelalter bildete sich erneut ein Dorf, welches durch den Verkauf im Jahre 1442 entlang des Violenbaches zweigeteilt wurde.
Der westliche Teil «Basel-Augst» gelangte an die Stadt Basel und der östliche Teil «Kaiser-Augst» an die habsburgisch-österreichische Herrschaft Rheinfelden. Der Violenbach wurde zur Staatsgrenze und bezeichnet noch heute die Grenze zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Aargau.
Im Mittelalter war in Kaiseraugst eine Zollstätte eingerichtet, welche allerdings eher bescheidene Einnahmen brachte, von hier aus wurde der Schiffs- und Flossverkehr auf dem Rhein geregelt.

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