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Die Maienbriefe

Die Maibriefe

Von den Maienbriefen gingen die mittelalterlichen Fassungen bei einem Brand im Jahre 1559 verloren. Sie wurden durch die ältesten Rheingenossen aus der Erinnerung rekonstruiert und von der Herrschaft bestätigt.
Die aus den Maienbriefen abzulesende Entwicklung zeigt, dass seit 1587 die Rheingenossen immer mehr mit dem Transport von Waren und weniger mit der Fischerei befasst waren. Im von Erzherzogin Maria Theresia ausgestellten Privileg heisst es dazu allgemein: „auf dem Rhein mit klein und grossen Schiffen, Waidling, Flössen und anderen Fahrzeugen ohngehindert jedermanniglich ihren Verdienst zu suchen, so gut es sein kann.“
Als Spezialisten und gute Kenner des Flusses hatten sie damit faktisch ein Monopol damit aber auch die Verpflichtung für die Transporte auf dem je nach Jahreszeit unberechenbaren Rhein erhalten.

Literatur

Baumann, Max: Fischer am Hochrhein. Zur Geschichte der Fischerei zwischen Säckingen und Basel. Aarau, 1994.

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