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Die Rheingenossen

Die Rheingenossen

Die Fahne der Rheingenossen von 1613
Die Fahne der Rheingenossen von 1613. Der Doppeladler unter dem Erzherzogshut trägt im Brustschild die Darstellung der biblischen Szene des wunderbaren Fischfangs mit Jesus und Petrus.
© Ortsbürgergemeinde Kaiseraugst / Foto Beat Zimmermann, Rheinfelden

Die Rheingenossen, denen die Berufsleute der Gemeinden Kaiseraugst, Grenzach, Warmbach, Rheinfelden, Karsau, Riedmatt, Schwörstadt, Wallbach, Mumpf und Säckigen (soweit sie unterhalb der Brücke arbeiteten) angehörten, kann als Landzunft verstanden werden, welche ihre Interessen in Bezug auf Fischfang, Flösserei und Schiffstransport vertrat.
Geregelt wurden die Fischerei sowie der Schiffs- und Flossverkehr durch die Privilegien, Maienbriefe genannt, der habsburgischen Landesregierung, zuerst von Innsbruck dann von Wien aus. Die Aufsicht war dem Oberamtmann in Rheinfelden übertragen.
Die Maientage, die Versammlungen der Rheingenossen, waren festliche Veranstaltungen, welche mit einem Gottesdienst begannen. Mit Blasmusik zog man ins Versammlungslokal, um die Geschäfte zu erledigen.

Literatur

Baumann, Max: Fischer am Hochrhein. Zur Geschichte der Fischerei zwischen Säckingen und Basel. Aarau, 1994.

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