Auf den Spuren der Habsburger

Die ehemalige Klosterkirche

Die ganze Klosteranlage wurde unter der Priorin Josepha von Rottenburg im barocken Stil erneuert. Als Baumeister wirkte Franz Beer. Die Klosterkirche wurde nach Plänen von Franz Beer und Caspar Moosbrugger in den Jahren 1732-35 von Johann Michael Beer von Bleichten erbaut. Dabei hatte die Priorin dem Bauherrn genaue Vorschriften gemacht.
Das Äussere der Kirche wirkt wie bei vielen barocken Kirchen eher bescheiden und lässt nicht auf das zu erwartende Raumerlebnis schliessen. Im Innern überrascht das ausgewogene Verhältnis von Architektur, Ornamenten und einer selten anzutreffenden, einheitlichen Ausstattung. Die für St. Katharinenthal gewählte Art der Ausschmückung stellt den Ausgangspunkt einer Entwicklung dar, die in St. Gallen ihren Höhepunkt erfahren hat.
Die ehemalige Klosterkirche der Dominikanerinnen in St. Katharinenthal wird zu den Bauten gezählt, welche von den Vorarlberger Barockbaumeistern geschaffen wurden, die durch ihre Innenausstattung einen ausgewogen Raumeindruck vermittelt.

Literatur

Knoepfli, Albert: Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau, Bd. 4, 1989.

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