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Aargau - Schwarzwald - Elsass

Zwei ereignisreiche Tage in drei Ländern

Wir laden Sie herzlich ein zu zwei erlebnisreichen Tagen in drei Ländern. Die Reise führt durch verschiedene Natur- und Kulturlandschaften, in denen bis heute etwas von der Geschichte der ersten Mitglieder der Habsburger Familie spürbar ist. Auf unserer Entdeckungsreise begegnen wir nebst Kunstwerken von europäischem Rang auch Anekdoten, Legenden und anderen versteckten Hinweisen, deren leisen Stimmen wir lauschen möchten. Landschaft und Bauten verschmelzen dabei immer mehr zur Kulisse, in der erst der glanzvolle Aufstieg dieses Herrscherhauses lebendig und verstehbar werden kann: Vom Aargau, Elsass und Schwarzwald aus eroberten sich die Habsburger die Welt!

Die Reiseroute
Eine abwechslungsreiche Fahrt mit vielen schönen Ausblicken.

1. Tag: Aarau

Der Gerechtigkeitsbrunnen
Der Gerechtigkeitsbrunnen

Aarau kam mit dem kyburgischen Erbe an die Habsburger, welche die Stadt jedoch 1415 an die Eidgenossen verloren. Viele Jahrhunderte blieb sie bedeutungslos, bis sie nach den napoleonischen Eroberungszügen im Jahre 1798 für kurze Zeit zur Hauptstadt der ganzen Schweiz erkoren wurde. Heute ist Aarau die Hauptstadt des Kantons Aargau, einstmals die Wiege der Habsburger. Hier begrüssen wir Sie herzlich mit einem geführten Rundgang durch diese Stadt, die das Ambiente einer sympathischen Kleinstadt bewahrt hat. Die zahlreich erhaltenen Barockhäuser reihen sich entlang der Gassen zu einem malerischen Ortsbild. Eine kleine Fahrt durch das habsburgische «Eigengut» führt uns zur namengebenden Burg: der Habsburg.

Die Habsburg

Die Habsburg von Südwesten
Die Habsburg von Südwesten

Die Burg wurde zwischen 1030 und 1550 aufgebaut und war neben der Altenburg bei Brugg der zweite Wohnsitz der Habsburger im Aargau. Unter Graf Rudolf, dem späteren König Rudolf I., wurde sie zu einer repräsentativen Doppelwohnburg ausgebaut. Doch bald schon diente sie nur noch dem Dienstadel, weil komfortablere Wohnsitze in den Städten die noblen Familien anlockten. Die schlecht genutzte Burg verfiel nach und nach. Die Ruine erwarb der Kanton Aargau im Jahre 1803. Eine kleine, feine Ausstellung vermittelt uns einen Einblick in die besondere Baugeschichte der Burg, ein kleiner Rundgang durch die Mauern vermittelt uns eine Ahnung vom Leben in einer Burg. Danach nehmen wir im gut geführten Schloss-Restaurant das Mittagessen ein. Vor der Weiterfahrt geniessen wir nochmals die schöne Rundsicht und den herrlichen Blick auf die Alpen.

Das ehemalige Kloster Königsfelden

Die ehemalige Klosterkirche
Die ehemalige Klosterkirche

Burgen und Schlösser, aber auch Klöster gehören zur Hinterlassenschaft des Adels. Auf den Fundamenten des antiken Vindonissa planten die Habsburger kurz nach 1300 die Errichtung eines Klosters, welches nach dem Tode von König Albrecht I. als Grablege eingerichtet und reich ausgestattet wurde. Vorallem der berühmte Glasfensterzyklus ist einmalig und gehört heute zum Weltkulturerbe. Das Kloster erhielt sinngemäss den Namen Königsfelden. Es diente der jung verwitweten Tochter Albrechts, Königin Agnes von Ungarn, während Jahrzehnten als prachtvolle Residenz. 1770 wurde die habsburgische Grablege aufgehoben, die Gebeine wurden in der Folge nach St. Blasien überführt.
Beim Entdecken der gesamten Klosteranlage begegnen wir auf Schritt und Tritt auch Zeitzeugen aus einer anderen Zeit: den antiken Überresten des einst mächtigen römischen Heerlagers von Vindonissa mit dem grössten Amphitheater der Schweiz. Die dort gemachten Funde sind teilweise im Vindonissa-Museum zugänglich gemacht.

Baden

Ihren ersten Verwaltungssitz richteten die Habsburger auf Burg Stein bei Baden ein. Die Burganlage war Teil einer durchdachten Talsperre, welche die Kontrolle der Warenströme ermöglichte und feindlichen Truppen ein unüberwindliches Hindernis bot. Auch in der Stadt selbst sind habsburgische Bauten und Embleme erhalten geblieben. Im Rahmen einer Stadtführung besichtigen wir zudem den historischen Tagsatzungssaal mit seinen Wappenscheiben. Gegen Abend kehren wir im Landgasthof Linde in Fislisbach ein. Der altehrwürdige Gasthof bietet im historischen Zehnthaus des Klosters Wettingen moderne, geschmackvolle Zimmer und eine gepflegte Küche an. Der Ort Fislisbach selbst ist früh, nämlich 1180 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte zum Kloster Wettingen bei Baden.

Baden, der erste Verwaltungssitz
Baden, der erste Verwaltungssitz

2. Tag: Waldshut

Die Kaiserstrasse lädt zum Kaffeetrinken
Die Kaiserstrasse lädt zum Kaffeetrinken

Nach dem Frühstück fahren wir nach Waldshut, der östlichsten der vier Waldstädte. Hier residierte als Beauftragter der Habsburger bis Anfang des 19. Jahrhunderts der sogenannte Waldvogt, dem die Verwaltung des weit in den Schwarzwald und Jura zerstreuten Besitzes anvertraut war. Das historische Zentrum von Waldshut bietet einige Sehenswürdigkeiten. Wir besuchen unter anderem einen der Stadttürme, wo wir auch Bekanntschaft mit der alemannischen Fasnacht schliessen. In der Renaissance-Stube der Junggesellenschaft wird uns vom Verhältnis der Habsburger und der Waldstädte zu den Eidgenossen berichtet. Die Heiliggeist-Kapelle mit ihren gotischen und barocken Elemente ist ein sprechender Zeuge der Wohltätigkeit edler Stifterinnen, wie Königin Agnes aus dem Kloster Königsfelden eine gewesen war.
Unsere Fahrt führt uns durch den Schwarzwald. welcher reich ist an geschichtlichen Hinweisen. Wir wollen jedoch die abwechslungsreiche Landschaft und die herrlichen Ausblicke ebenso geniessen, bevor wir schon bald ins Rheintal gelangen und über den Rhein ins Elsass gelangen.

Colmar

Noch bevor wir zu einer Stadtführung der ganz eigenen Art aufbrechen, nehmen wir im Stadtteil «Petit Venise» unser Mittagessen ein. Die Kanäle der Gerber und anderer fleissiger Handwerker gaben diesem pittoresken Quartier seinen Namen. Der natürliche Reichtum des Elsass liess schon früh eine kultivierte Gesellschaft entstehen. Trotz den vielen kriegerischen Ereignissen erzählen Städte wie Colmar noch heute davon. Im Unterlinden Museum von Colmar treffen wir auf einmalige Schätze der Vergangenheit, etwa auf den weltberühmten Isenheimer - Altar von Matthias Grünewald.

Ensisheim

Das Rathaus von Ensisheim
Das Rathaus von Ensisheim

Wie Baden war auch Ensisheim ein habsburgischer Verwaltungssitz von zentraler Bedeutung. Das Rathaus der vorderösterreichischen Regierung von 1535 beeindruckt noch heute jeden Besucher. Die Stadt bietet aber noch verschiedene Überraschungen, die wir uns auf einem Spaziergang erläutern lassen.

Basel

Die Grabkrone von Königin Anna von Habsburg
Die Grabkrone von Königin Anna von Habsburg

In Basel endet unsere Reise. Sie haben Gelegenheit, den Abend nach Ihren Wünschen zu gestalten. Falls Sie Zeit haben, diese Stadt näher kennenzulernen, helfen wir Ihnen gerne bei der Planung einer speziellen Habsburg-Route, die Sie unter anderem an das interessante Grab der ersten habsburgischen Königin im Basler Münster führen wird.

Association "Sur les Traces des Habsbourg"

Herr Dr. Dr. h.c. André François Moosbrugger
Stellung:   Präsident 
Aufgaben: Leitung des Vorstandes
 
Junkerngasse 43
CH-3011 Bern
0041 -  - 031 311 97 03
praesident@habsburg.net
http://www.habsburg.net

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