Auf den Spuren der Habsburger

Ein Stadtrundgang durch 400 Jahre vorderösterreichische Geschichte

Freiburg stellte sich nach der Befreiung von seinem Stadtherrn freiwillig unter der Schutz des Hauses Habsburg-Österreich. Fortan teilte es die Geschicke der Dynastie und unser Stadtrundgang zeigt Ihnen die vielfältigen Bezüge der Stadt und ihrer Bewohner zu ihrer Herrschaft.

Haus «Zum Schönen Eck»

Museum für Stadtgeschichte
Nach 1761 für Johann Christian Wentzinger - wohl nach eigenem Entwurf - als Wohnhaus errichtet. Seit 1927 museale Nutzung. 1949 bis 1983 Musikhochschule, seit 1994 Museum für Stadtgeschichte.
© M.A. Peter Kalchthaler

Der Bauherr und Bewohner des Hauses “Zum Schönen Eck” Johann Christian Wentzinger war der bedeutendste Freiburger Künstler des 18. Jahrhunderts. Mitglieder des vorderösterreichischen Adels und der Klöster zählten zu seinen Auftraggebern. So arbeitete er unter anderem für die Abteien Sankt Peter und Sankt Blasien. für die Freiherren von Sickingen und für die Fürstbischöfe von Konstanz. Als Stifter bedachte er schon zu Lebzeiten das Armenspital und trug dazu bei. die von Maria Theresia eingeleitete Reform der medizinischen Ausbildung an den österreichischen Universitäten auch in Freiburg umzusetzen.

Neues Kaufhaus

Neues Kaufhaus
Erbaut um 1520 bis 1532 nach Plänen von Münsterbaumeister Lienhart Müller für die Markt- Zoll- und Finanzverwaltung der Stadt als Handels- und Stapelhaus mit Festsaal. Skulpturenschmuck von Hans Sixt von Staufen 1530/32.
© M.A. Peter Kalchthaler

Die Fassade zeigt neben den Wappen der habsburgischen Erblande Standbilder von vier Herrschern aus dem Haus Habsburg: Kaiser Maximilian I., seinen Sohn Erzherzog Philipp den Schönen und dessen Söhne Kaiser Karl V. und Erzherzog Ferdinand I.. Nach dem Übergang an Baden wurde im Jahr 1814 angesichts einer erhofften Rückkehr zu Österreich die Fassade mit Bildern und Inschriften als “vaterländisches (= österreichisches) Denkmal” gestaltet.

Haus «Zum Ritter»

Seit dem 14. Jahrhundert befand sich hier das Versammlungslokal der “Adeligen Trinkgesellen” als Vereinigung der Breisgauer Ritterschaft. Ihr Präsident Ferdinand Sebastian von Sickingen-Hohenburg ließ den Neubau errichten. 1766 verkaufte die Ritterschaft ihr Gesellschaftshaus an die Breigauischen Landstände. Mit dem Erwerb des prächtigen Hauses als Versammlungsort suchten die Stände ihr Selbstbewußtsein gegenüber Wien zu demonstrieren. das Ihnen im Zuge der theresianischen Verwaltungsreform mehr und mehr Befugnisse zugunsten des Monarchen beschnitt.

Haus «Zum Ritter»
1756 nach Plänen von Johann Jakob Fechter gebaut. 1944 ausgebrannt und 1953 wiederaufgebaut. Seit 1832 Erzbischöfliches Palais, heute Domsingschule.<br/ >© M.A. Peter Kalchthaler

Kornhaus

Das Kornhaus
Erbaut 1498/99 als Tanzhaus mit Festsaal und Kornlager. Nach Zerstörung 1944 Neubau mit rekonstruierten Giebelfonten 1970.
© M.A. Peter Kalchthaler

Zur Zeit des Reichstages im Jahr 1498 aber wohl nicht für diesen wurde das städtische Tanz- und Kornhaus errichtet. Im Vorgängerbau hatte die Stadt 1496 ein Fest für Erzherzog Philipp den Schönen, Sohn des Landesherrn Maximilian I., gegeben. Seit dem Jahr 1770 wurde im Kornhaussaal regelmäßig Theater gespielt unter anderen in den Dekorationen. die für die Aufführungen zum Besuch der Dauphine Marie Antoinette angefertigt worden waren.

Basler Hof

Der Basler Hof
1494 bis 1496 für Hofkanzler Konrad Stürtzel von Buchheim errichtet. Von 1587 bis 1677 Exilresidenz des Basler Domkapitels. Seit 1698 Regierungsgebäude. 1944 stark zerstört. Wiedaraufbau 1950/51.
© M.A. Peter Kalchthaler

Konrad Stürtzel d. J.. Sohn und Erbe des Erbauers. beherbergte 1510 Kaiser Maximilian I. als Gast in seinem Haus. Nachdem das Basler Domkapitel 1677 sein Freiburger Exil verlassen hatte war der “Basler Hof” von französischen Miltärgouvernement beschlagnahmt worden. Beim Besuch seiner Festung im Jahr 1681 residierte hier Ludwig XIV. Nach der Rückkehr Freiburgs zu Österreich war der Basler Hof Sitz der “Gubernatoren”, der höchsten Verwaltungsbeamten in der vorderösterreichischen Hauptstadt. Der vorderösterreichische Regierungs- und Kammerrat Hermann von Greiffenegg residierte nach dem Abfall Freiburgs von Vorderösterreich als Regierungspräsident für den Herzog von Modena im Basler Hof.

Karlskaserne

Mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges war der Rhein die Grenze zu Frankreich geworden. Die neue vorderösterreichische Hauptstadt Freiburg sollte angesichts der Feindesnähe zum Militärstützpunkt ausgebaut werden. Ein Problem stellte die Unterbringung der Soldaten dar. Die Bevölkerung mußte hohe Einquartierungslasten auf sich nehmen. Erst nach der französischen Besetzung 1677 wurden erste größere Kasernen errichtet. darunter der Vorgängerbau der 1773-76 im Auftrag der Landstände errichteten Karlskaserne. Ihren Namen erhielt sie 1796 zu Ehren des Feldherrn Erzherzog Karl von Österreich. dem Freiburg die Befreiung von den französischen Revolutionstruppen verdankte.

Haus «Zum Walfisch»

Das Haus «Zum Walfisch»
1514 bis 1516 für Jakob Villinger von Schönenberg erbaut. Umfassender Umbau für die Sparkasse 1909 bis 1911 durch Max und Carl Anton Meckel. 1944 ausgebrannt. Wiederaufbau 1946 bis 1948.
© M.A. Peter Kalchthaler

Wegen seiner aufwendigen Architektur galt das von Generalschatzmeister Jakob Villinger als Wohnhaus errichtete Gebäude schon bald nach seiner Erbauung als zukünftiger Alterssitz Kaiser Maximilians I. Auch Erasmus verbreitete das unbegründete Gerücht. Zur Jahreswende 1562/63 beherbergte das Haus tatsächlich einen Kaiser: Ferdinand I. war Gast beim damaligen Besitzer, dem ehemaligen kaiserlichen Rat und Magdeburger Domprobst Wilhelm Böcklin von Böcklinsau. Er vererbte das Haus seinem Schwiegersohn, dem kaiserlichen Feldobristen Lazarus von Schwendi.

Pfarrkirche Sankt Martin

Das Pfarrkirche Sankt Martin
Nach Geländeschenkung durch Graf Konrad I. von Freiburg 1246 Niederlassung der Franziskaner (“Barfüßer”) im Zentrum der Stadt. Nach 1262 bis um 1350 Errichtung von Klosteranlage und Kirche.
© M.A. Peter Kalchthaler

1784 hatte Joseph II. die Einrichtung einer zweiten Pfarrei in Freiburg verfügt und der Konstanzer Bischof hatte die Franziskanerkirche St. Martin zur Pfarrkirche bestimmt. Die Franziskanermönche mußten ihr Kloster mit dem der Augustinereremiten an der Salzstraße tauschen. Die Augustiner sollten die neue Pfarrei als Hilfsgeistliche betreuen oder Pfarrstellen auf dem Land übernehmen. Am 1. Januar 1785 wurde die neue Pfarrei eröffnet.

Neues Rathaus

Neues Rathaus
1539 bis 1545 Neubau des Doppelhauses “Zum Rechen” für den Arzt Joachim Schiller von Herdern. 1578 Erwerb durch die Universität und Zusammenfügung mit dem bereits 1559 angekauften Nachbarhaus “Zum Phönix”.
© M.A. Peter Kalchthaler

Das Gebäude wird vor dem Umbau zum Rathaus nach Ende des 19. Jahrhunderts als “Alte Universität” bezeichnet. Die Hochschule war 1457 als Landesuniversität für die Vorlande durch den Landesherrn Erzherzog Albrecht VI. von Österreich gegründet worden. Das ehemalige Bürgerhaus “Zum Rechen” wurde 1578 von der Universität erworben. Das alte Universitätsportal von 1580 befindet sich heute im Hof. Im Südflügel zeigt die Decke der sogenannten “Aula” den Doppeladler des Reiches mit dem Habsburger Bindenschild.

Gerichtslaube

Gerichtslaube
Kurz vor der ersten Erwähnung 1303 errichtet. 1551/52 durchgreifend umgebaut (Obergeschoß und Freitreppe). 1944 zerstört. Wiederaufbau 1975 bis 1979.
© M.A. Peter Kalchthaler

Die erst später so genannte “Gerichtslaube” ist als Ratsstube für die Sitzungen des Stadtrates errichtet worden. Der untere Saal wurde mangels anderer geeigneter Lokale als Tagungsort für den Reichstag genutzt, den König Maximilian I. 1497/98 in Freiburg hielt. Der Rat konnte wegen der häufigen Zusammenkünfte der verschiedenen Gremien seine Stube über Monate kaum noch nutzen und mußte für seine Sitzungen in das Barfüßerkloster, in das Haus der Gesellschaft “Zum Gauch” und in verschiedene Zunfthäuser ausweichen.

Predigerkloster

Seit dem 14. Jahrhundert spielte das Freiburger Dominikanerkloster eine wichtige Rolle als Fürstenherberge. An der Nordwestecke des Grundstückes lag der sogenannte “Kaiserbau”, der sich im Besitz der Stadt befand und von ihr unterhalten wurde. Als erster Kaiser wohnte hier 1414 Sigismund, 1415 beherbergte der “Kaiserbau” den auf dem Konstanzer Konzil abgesetzten Papst Johannes XXIII. und den wegen der Unterstützung des Gegenpapstes geächteten Landesherrn Herzog Friedrich IV. "mit der leeren Tasche". Der Kaiserbau diente Erzherzog Albrecht VI. als ständige Residenz. Sein Bruder Kaiser Friedrich III. weilte hier bei seiner Krönungsreise 1442 und zusammen mit seinem Sohn Erzherzog Maximilian im Jahr 1473. 1496 nahm Maximilans Sohn Philipp der Schöne bei den Predigern Quartier und während des Reichsstages 1498 wohnten hier Kaiserin Bianca Maria Sforza und Maximilian selbst, ebenso bei seinem Aufenthalt 1499. Maximilians Enkel Erzherzog Ferdinand I. war zu Pfingsten 1524 der letzte Landesherr, der dort Quartier nahm. 1564 übergab die Stadt das Gebäude an die Dominikaner, 1635 wurde es abgebrochen.

Ehemaliges Jesuitenkolleg

Ehemaliges Jesuitenkolleg
Kirche ab 1683 nach Plänen von Heinrich Mayer S.J. errichtet. Nach 1700 fertiggestellt Seit 1774 Universitätskirche. Kolleg zwischen 1699 und 1728 nach Plänen von Johann Baptist Heinze unter Verwendung spätmittelalterlicher Kollegienhäuser (Bursen) erbaut.
© M.A. Peter Kalchthaler

Im Zuge der Gegenreformation hatte die Landesherrschaft größtes Interesse an einer Jesuitenniederlassung in den Vorlanden und am Ausbau der Freiburger Hochschule unter jesuitischer Führung. Gegen massive Widerstände seitens der Stadt und der Universität konnte Erzherzog Leopold V. die seit 1577 geplante Ansiedlung der Jesuiten erst 1620 durchsetzen. Die Förderung durch Ludwig XIV. ermöglichte den Ausbau des Kollegs in der Zeit der französischen Besetzung Freiburgs. Nach der Aufhebung der Gesellschaft Jesu im Jahr 1773 konnte die Universität 1774 die Kollegsgebäude vom Staat erwerben. 1777 erließ Maria Theresia die Zahlung der Kaufsumme. Zwischen 1783 und 1790 beherbegten die Gebäude zusätzlich das von Joseph II. eingerichtete zentrale Priesterseminar für die Vorlande.

Peterhof

Peterhof
1585 bis 1587 unter Abt Gallus Vögelin errichtet. Ab 1731 unter den Äbten Ulrich Bürgi und Philipp Jakob Steyrer drchgreifend umgebaut. 1944 bis auf die Hauskapelle der Renaissancezeit zerstört, Wiederaufbau 1958 bis 1960.
© M.A. Peter Kalchthaler

Die Benediktinerabtei Sankt Peter im Schwarzwald zählte zu den Klöstern von eher regionaler Bedeutung. In den vorderösterreichisches Landständen ersahen die Äbte von Sankt Peter immer wieder die Funktion eines Assistenten des Prälatenstandes, der beim Tod eines Syndicus für die Sicherung der Akten zu sorgen hatte. Durch die Wahrung der Zähringertradition und deren Betonung vor allem im 18. Jahrhundert suchte sich die Abtei vor dem immer stärker werdenden Druck durch staatliche Einflußnahme zu schützen.

Breisacher Tor

Als einziges Bauwerk der Vaubanschen Festungsanlage ist - wenn auch stark verändert - das Torgebäude erhalten geblieben, das als Südeingang der Stadt an die Stelle des Martinstores getreten war. In französischer Zeit hieß es deshalb “Porte Saint-Martin”, nach der Rückkehr Freiburgs zu Österreich wurde es als “Breisacher Tor” bezeichnet. Bis zum Abbruch eines Seitenflügels im Jahr 1903 führte die Gartenstraße durch die erhaltenen Torbögen zur Rempartstraße.

Haus «Zum Römischen Kaiser»

Im Juli 1777 steigt Kaiser Joseph II. in der vorderösterreichischen Hauptstadt ab. Er befand sich auf der Rückreise von Paris, wo er seine Schwester, die französische Königin Marie Antoinette besucht hatte und logierte im Wirtshaus “Zum Storchen” an der "Großen Gaß". Der Monarch reiste inkognito und hatte sich alle offiziellen Ehrungen und Empfänge verbeten. Dennoch benannten die Freiburger die Große Gaß zu Ehren ihres Landesherrn in “Kaiserstraße” um und änderten den Namen des Wirthauses in “Zum Römischen Kaiser”. Fürstabt Martin II. Gerbert von Sankt Blasien zelebrierte als Präsident des Prälatenstandes und damit ranghöchster Prälat in Vorderösterreich im Freiburger Münster eine festliche Messe für Joseph II.

Kageneck’sches Haus «Zum Wilden Mann»

Kageneck’sches Haus «Zum Wilden Mann»
Um 1460 erstmals erwähnt. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts im besitz der Schnewlin von Landeck, danach Umbau zum Gasthaus.1726 von den Kagenecks erworben. 1944 zerstört. Wiederaufbau in Anlehung an die alte Architekur 1952.
© M.A. Peter Kalchthaler

Als Stadthaus der in Munzingen ansässigen bedeutenden elsässisch-breisgauischen Adelsfamilie war der stattliche Bau nach dem Erwerb durch den vorderösterreichischen Hofkammerpräsidenten. Staats- und Konferenzminister Johann Heinrich Hermann von Kageneck barock umgestaltet worden. Der Dauphine Marie Antoinette, die auf ihrer Brautreise vom 4. bis zum 6. Mai 1770 in Freiburg Station machte, diente das Kageneck’sche Haus als Wohnung und als Ort der offiziellen Empfänge für die Landstände, die Universität und den Magistrat der Stadt. Am 18. Dezember 1754 kam hier Gräfin Maria Beatrix von Kageneck zur Welt, die Mutter des Fürsten Metternich.

Haus «Zum Herzog»

Haus «Zum Herzog»
Mitte des 16. Jahrhunderts für den Ratsherrn Hans Graf über älteren Bauteilen neu errichtet. Seit 1957 Stadtarchiv.
© M.A. Peter Kalchthaler

Im Jahr 1708 erwarb die Benediktinerabtei Sankt Blasien das Haus “Zum Herzog”. um dem Abt eine angemessene Wohnung zu schaffen, wenn er sich als Mitglied der Prälaten innerhalb der Landstände oder in anderen Geschäften in Freiburg aufhielt. Seither wurde das Gebäude auch unter dem Namen “Sankt Blasianer Hof” geführt. 1746 wurde die Abtei zum reichsfreien, gefürsteten Stift erhoben, dessen Äbte nun den Titel eines Reichsfürsten führen durften. Fürstabt Martin II. Gerbert hatte als ständiger Präses der Prälaten in den Landständen beste Kontakte zum Wiener Hof. Angesichts der von Wien verordneten Reformen des Monarchen konnte er durch diplomatisches Geschick die Interessen seiner Abtei weitgehend wahren. Unter anderem ließ er unter der neuen Stiftskirche eine Gruft für die aus der Schweiz übertragenen Gebeine der frühen Habsburger einrichten.

Palais Sickingen

Palais Sickingen
1769 bis 1773 nach Entwurf von Pierre Michel D’Ixnard erbaut. Seit 1885 Erbgroßherzogliches Palais. 1944 zerstört. Wiederaufbau 1962 bis 1965.
© M.A. Peter Kalchthaler

Anstelle mehrerer im 16. Jahrhundert durch Erbschaft an seine Familie gekommenen Gebäude ließ der Reichsfreiherr Ferdinand Sebastian von Sickingen-Hohenburg das prächtigste Freiburger Barockpalais im hochmodernen Louis-Seize-Stil errichten. Es repräsentiert nicht nur eine bedeutende Breisgauer Adelsfamilie, sondern entspricht auch dem Rang des Reichsfreiherrn als Präsident der Ritterschaft in den vorderösterreichisch-breisgauischen Landständen.

Haus «Zum Landeck»

Als “Schutterhof” diente das stattliche Gebäude der Benediktinerabtei Schuttern als Freiburger Stadtquartier. Abt Karl Vogel (Wappen über der Tür) ließ es Mitte des 18. Jahrhunderts in der heutigen Form erbauen. Nach dem Ende Vorderösterreichs und der Säkularisation Schutterns durch den badischen Staat diente der Schutterhof als Wohnhaus des letzten Abtes und wurde nach 1827 dem neubegründeten Erzbistum Freiburg zugewiesen

Alte Wache

Alte Wache
1733 durch den aus Vorarlberg stammenden Zimmermeister Johann Martin Vanderlew und den Maurermester Martin Glonig errichtet. Nach 1830 für zivile Zwecke genutzt.
© M.A. Peter Kalchthaler

Als typischer Militärbau seiner Zeit wurde die Freiburger Stadt- oder Hauptwache von dem kaiserlichen Generalfeldzeugmeister Graf Hermann von Hohenzollern entworfen. Lokale Handwerksmeister führten den Bau aus. Er war Sitz der vorderösterreichschen Wachgarnison.Der Arkadengang m Erdgeschoß diente den patrollierenden Wachsoldaten als Wetterschutz. An den benachbarten Strebepfeilern des Münsterchors haben sich zahlreiche Soldaten mit Graffiti verewigt.

Unsere Leistungen:

Ein etwa zweistündiger Stadtrundgang, der Ihnen unter kundiger Leitung viele einmalige Einblicke gewährt.

Auf Wunsch:

Wir sind gerne bereit, Sie bei der Vorbereitung eines Tagesausfluges zu unterstützen und beraten Sie über historische Gaststätten und weitere Möglichkeiten in unserer Stadt Freiburg im Breisgau.

Museum für Stadtgeschichte Freiburg Brsg.

Herrn Peter Kalchthaler M.A.
- Leiter Museum für Stadtgeschichte -
Münsterplatz 30
D-79098 Freiburg im Breisgau
0049 - 0761 201 2515
0049 - 0761 201 2598
info@msg-freiburg.de
http://www.freiburg.de/museen

Service

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Das Begleitbuch zur Aus-
stellung "Die Habsburger
zwischen Rhein und Donau"
können Sie bestellen:

 

Für die Schweiz:
Frau Margrit Weber
Neudörfli 1
5600 Lenzburg

 

Für den EU-Raum:
Museum für Stadtgeschichte
Münsterplatz 30
DE-79098 Freiburg

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    Eine kurze Geschichte in eigener Sache...

    Titelblatt des Jahrbuchs des Landkreises Waldshut 2009