Auf den Spuren der Habsburger

Evangelische Stadtkirche

Im Stadtgebiet von Ravensburg bestanden bis zur Säkularisation von 1806 drei Klöster. Eines davon, das Karmeliter-Kloster, diente seit der Reformation (1544-49) dem protestantischen Gottesdienst, die Mönche behielten lediglich den Chor, den sie vom übrigen Kirchenraum mit dem Bau einer Mauer abtrennten. Heute gehört die Kirche der evangelischen Gemeinde.
Die Klosterkirche war bis Mitte des 16. Jh.s die bevorzugte Kirche der Patrizierfamilien, weshalb wir darin viele Grabdenkmäler vorfinden, unter anderem auch das älteste deutsche Kaufmanns-Epitaph. Auf der Nordseite des Chors führt sogar eine separate Treppe in die Kapelle der Ravensburger Handelsgesellschaft aus dem Jahre 1452.
Während den Restaurierungsarbeiten von 1965/66 wurde der ursprüngliche Zustand weitgehend wieder hergestellt. So erkennen wir den Typus der Bettelordenskirche wieder. Im Innern bestechen die reichen, verzierten Seitenkapellen sowie die Fresken zu beiden Seiten des Chores aus dem 14. und 15. Jh. Die alten Glasfenster von 1445 zeigen unter anderem die Schutzheiligen der Kaufleute. Die Kirche versinnbildlicht also im sakralen Bereich eindrücklich die Bedeutung von Ravensburg als europäische Handelsmetropole.

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