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Die Erzherzöge im Elsass bis 1648

Die Erzherzöge im Elsass bis 1648

Ferdinand I.
Ferdinand I.

Nach dem Tode Ferdinands I. im Jahr 1564 wird der habsburgisch-österreichische Teil der Familie in zwei Linien weitergeführt. Die ältere Linie behält die Kaiserkrone, die jüngere erhält die Vorlande und das Tirol. Ferdinand II. (stirbt 1595) und sein Neffe Maximilian III. (stirbt 1618) leben nicht im Elsass. Im Jahre 1612 läßt sich Leopold V., er war seit 1607 auch Bischof von Straßburg, am Rheinufer nieder. Mit seinem Hof lebt er in Molsheim, Rufach und Freiburg. Im Jahr 1626 verzichtet er auf seine geistlichen Würden und vermählt sich mit Claudia von Medici. Er begründet einen neuen Zweig der Dynastie und will in seinem Hoheitsgebiet einen Fürstenstaat errichten. Aufgrund des seit 1631 andauernden Krieges mit den Schweden, und da Leopold V. im September 1632 vorzeitig stirbt, lässt sich die Politik der Vorherrschaft nicht durchsetzen. Im Namen ihres Sohnes regiert Claudia mit Hilfe von Kanzler Volmar.

Die Erzherzöge bis 1638.

Ferdinand II. von Terzio
Ferdinand II.
Leopold V. im Bischofsgewand.
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