Auf den Spuren der Habsburger

Das Elsass unter der Krone Frankreichs nach 1648

Der «Conseil Souverain d'Alsace»

Nach 1648 richtet sich die königliche Verwaltung Frankreichs in einem verwüsteten Gebiet und in den entvölkerten Landstrichen ein. Das Elsass erfährt eine starke Welle der Einwanderung aus der Eidgenossenschaft, aus Savoyen und aus weiter entfernten Gegenden. Es beginnt eine Zeit der demographischen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Wiederaufbaus; dies um den Verwaltersitz, der zuerst in Breisach, dann in Straßburg liegt, sowie um den 1657 gegründeten und 1658 in Ensisheim eingerichteten Obersten Gerichtshof. Die Politik von Ludwig XIV. regelt mit Hilfe einiger Kraftakte die Angelegenheiten, die im Vertrag von 1648 unberücksichtigt geblieben sind. 1673 unterwirft sich Colmar, Hochburg der Gegner der königlichen Herrschaft, dem König, und akzeptiert 1686 die Einsetzung eines Prätors als direkten Vertreter der königlichen Macht über die ehrwürdigen Institutionen der Stadt. Im Jahr 1681 lenkt Straßburg nach einer kurzen Machtdemonstration ein und folgt dem Beispiel von Colmar: das Elsass ist vereinigt, womit Ludwig XIV. das geschafft hat, woran die Erzherzöge, insbesondere Leopold V., gescheitert sind. Im 18. Jahrhundert beginnt für das Elsass ein neues goldenes Zeitalter.

Der Wiederaufbau des Elsass.

Die Eroberung des Elsaß durch Ludwig XIV.

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