Auf den Spuren der Habsburger

Die Eidgenossen als Störfriede

Letzimauer von Morgarten

Kein Krieg zwischen den Eidgenossen und Habsburg-Österreich zwischen 1315 (Morgarten) und 1499 (Schwaben- oder Schweizerkrieg) ist von Habsburg angezettelt worden. Raubzüge privater Kriegsgruppen, Verträge mit österreichischen Untertanen und gewaltsames Vorgehen gegen österreichische Städte, Burgen und Länder empfinden die Habsburger zu Recht als unerträgliche Provokation. Die österreichische Herrschaft, deren Versuche, die Eidgenossen mit Waffengewalt niederzuhalten, stets fehlschlagen, bemüht sich um politische Lösungen. Angesichts der militärischen Schlagkraft der Eidgenossen bleibt den Habsburgern nichts anderes übrig, als in provisorische Vereinbarungen einzuwilligen, in denen ihre Ansprüche formal zwar aufrechterhalten werden, die gewonnenen Gebiete aber de facto bei den Eidgenossen verbleiben.

Aber aber - streitsüchtige Eidgenossen.

 

Wappenfolge in der Schlachtkapelle von Sempach
Streit am Schützenfest von Konstanz

so sieht es aus

Angeblicher Frauenraub

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