Seitentitel:
Das Haus Habsburg-Österreich als Erbe Burgunds

Das Haus Habsburg-Österreich als Erbe Burgunds

Wie die Habsburger hatte das Haus Burgund seine Besitztümer in zwei nicht verbundenen Gebieten; dem Herzogtum und der Freigrafschaft Burgund im Süden und den Niederlanden im Norden. Das fehlende Stück bestand auch aus Gebieten der österreichischen Vorlande. Die Versuche, in den Besitz der Gebiete zu gelangen, waren beinahe erfolgreich, als die Burgunderkriege und der Tod von Karl dem Kühnen eine vollständig veränderte Situation schufen. Durch die Ehe von Maria von Burgund mit Maximilian von Österreich konnten die Habsburger Ansprüche auf das burgundische Erbe stellen. In den Verhandlungen wurde dieses dann vor allem zwischen dem König von Frankreich und dem Kaiser aufgeteilt. Die Eidgenossen, welche die meisten Schlachten geschlagen hatten, gingen praktisch leer aus.

Fenster schliessen