Die Herrschaft zu Österreich
Die habsburgische "Herrschaft zu Österreich" beginnt im 13. Jahrhundert mit dem Erwerb der babenbergischen Länder. Seither führen die Habsburger den Titel "Herzöge von Österreich". Diese Herzogswürde markiert den Schritt zum gesellschaftlichen Aufstieg und zu der damit verbundenen Anerkennung innerhalb des mittelalterlichen Ständesystems von elsässischen Grafen zu Würdenträgern des Heiligen Römischen Reiches. Als Erzherzöge von Österreich werden sie im 14. Jahrhundert den Kurfürsten gleichgestellt. Diese Titel sind begleitet von einer realpolitischen Machtentfaltung bis ins 20. Jahrhundert. Die historische Dimension des Begriffes Österreich endet tragisch nach dem Ersten Weltkrieg und führt zur Gründung der ersten Republik Österreich. In dieser Lage besinnt sich das Haus Habsburg-Österreich seiner alten Stammburg Aargau und der neutralen Schweiz und führt seither den Namen "Erzherzöge von Habsburg".
