Auf den Spuren der Habsburger

Ein Reich, in dem die Sonne nie untergeht!

Hernan Cortés

Wie wichtig die Gefolgschaft auch für einen König und Kaiser des 16. Jahrhunderts ist, erfährt Karl bei seinem Regierungsantritt in Spanien zum ersten Mal: Als Landfremder und der einheimischen Sprache Unkundiger wird er zunächst nur widerwillig als König begrüsst. Vor allem seine Heirat mit Isabella aus dem portugiesischen Herrscherhaus, das seit Generationen mit dem Spaniens verknüpft ist, erleichtern es Karl, das Zutrauen seiner Untertanen langsam zu gewinnen. Sein lebhaftes Interesse für die Berichte seiner Eroberer in der neuen Welt (Mexiko, Peru), ist den Untertanen ein weiteres Zeichen dafür, dass "ihr" König Spanien über den Verpflichtungen als Römischer Kaiser nie vergessen wird.

Tatsächlich plagen Karl V. viele Sorgen im Reich: etwa das Vorrücken der Türken im Osten und der damit drohende Verlust der Vormachtstellung im Mittelmeerraum, die Gefahr einer Glaubensspaltung ausgehend von den populären Predigten Martin Luthers oder die Hegemonialpolitik des französischen Königs, die Karls Idee einer Universalmonarchie immer wieder nachhaltig bedroht. Der Kaiser ist auf fähige Berater und Regentinnen angewiesen, da er nicht gleichzeitig an allen Orten Ordnung und Ruhe schaffen kann. Schon bald erkennt er die Notwendigkeit, seinen Bruder Ferdinand als Römischen König einzusetzen und mit ihm die Herrschaft im Reich zu teilen.

Europa lernt viele neue Kulturpflanzen kennen.
Tragbarer Reisealtar

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Uhr aus der Sammlung von Kaiser Karl V.

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