Auf den Spuren der Habsburger

König und Kaiser in Personalunion

Jakob Fugger

Karl wird bereits als Herzog von Burgund geboren, das direkte Erbe seiner Großmutter Maria von Burgund. Die verwandtschaftlichen Beziehungen durch seine Mutter Johanna von Kastilien sichern ihm als Erstgeborenem die Königswürde über ganz Spanien in einer Zeit zu, als Spanien in Übersee neue Länder entdeckt und unter seine Herrschaft stellt. Den Thron als König Karl I. von Spanien (Carlos primero) wird er als Sechzehnjähriger besteigen. Gleichzeitig wird er auch Herr über die Spanien gehörenden Königreiche Neapel und Sizilien. Nach dem Tod Kaiser Maximilians I. übernimmt er im Jahre 1519 als König Karl V. die Herrschaft im Heiligen Römischen Reich. Diese Würde verdankt er allerdings mehr dem Geld der Augsburger Handelsfamilie Fugger als den verwandtschaftlichen Beziehungen väterlicherseits. Dennoch: als Enkel des im Volk sehr beliebten Maximilians ist seine Bewerbung um die Römische Königskrone von Anfang an unter einem guten Stern gestanden. Mit der Einwilligung des Papstes darf er noch vor der geplanten Kaiserkrönung den Titel Erwählter Römischer Kaiser tragen.

 

 

Über 70 Herrscher- und Ehrentitel vereinigt so der junge, erst neunzehn Jahre alte Monarch in seiner Person. Sie sind das Ergebnis einer durch Jahrhunderte geschickt betriebenen Familien- und Heiratspolitik der Habsburger: Karl ist der Erste aber auch Einzige der Dynastie, der über ein Weltreich gebietet.

Kaiser Karl V. im Jahre 1533
Königin Isabella von Portugal

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so sieht es aus

Uhr aus der Sammlung von Kaiser Karl V.

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