Auf den Spuren der Habsburger

Vorarlberg

Aus der Sicht der in Wien sitzenden Verwaltung bildete der Arlberg den Abschluss des Horizontes. Was noch weiter im Westen lag, war eben vor dem Arlberg, war Vorderösterreich. Bis in das 19. Jahrhundert ändert sich nichts an diesem Blickwinkel. Erst der Bau der Eisenbahnlinie verbindet den Osten wieder mit dem Westen. Der rätische Raum, Einflussgebiet des Bischofs von Chur, wie auch einige Städte am Bodensee waren am Ausgang des Mittelalters noch locker miteinander verbunden. Einige, wie etwa der Thurgau, wurden von den schweizerischen Eidgenossen erobert. Andere, etwa Konstanz, wurden von ihnen vergeblich belagert und wandten sich anderen Eidgenossenschaften zu. 1548 fiel Konstanz an die Habsburger. Die gemeinsame alpine Kultur, das Brauchtum und die Sprache hätten eine engere Zusammenarbeit zwischen den rätischen und den vorarlbergisch-tirolischen Gebieten erwarten lassen.

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