Auf den Spuren der Habsburger

Tirol und der rätische Raum

Die «Fürstenburg»

Zum Unterschied vom weiterhin rätischen Oberengadin gelangte das Unterengadin und damit auch Tarasp 916 zur Grafschaft Vinschgau, die seit 1027 ein Lehen der Fürstbischöfe von Trient war. Dem allgemeinen Trend der Zeit folgend, versuchten auch die Churer Bischöfe ihr Diözesangebiet zu einem weltlichen Herrschaftsgebiet auszubauen. Dabei kam es zum Interessenskonflikt sowohl mit den Grafen von Tirol als auch mit den Herren von Matsch, die - obgleich Vögte des Hochstiftes Chur - im oberen Vinschgau eigene Interessen zum Ausbau einer Territorialherrschaft verfolgten. Dem immer heftiger sich manifestierenden Interesse zuerst der Fürstbischöfe von Chur und dann der Bündner, auch das Unterengadin zu erwerben, hat erst der Tiroler Landesfürst Erzherzog Ferdinand Karl von Österreich infolge Geldmangels im Jahre 1652 nachgegeben, wobei jedoch Tarasp nicht in den Verkauf inbegriffen war und noch weiterhin bis 1803 tirolisch-österreichisch verblieb.

1000 Jahre Geschichte.

 

Fresko von ca. 1160
Die ehemals tirolische Burg Tarasp

Service

Buch bestellen

   

Das Begleitbuch zur Aus-
stellung "Die Habsburger
zwischen Rhein und Donau"
können Sie bestellen:

 

Für die Schweiz:
Frau Margrit Weber
Neudörfli 1
5600 Lenzburg

 

Für den EU-Raum:
Museum für Stadtgeschichte
Münsterplatz 30
DE-79098 Freiburg

    Seite empfehlen

    Lesen Sie!

    Eine kurze Geschichte in eigener Sache...

    Titelblatt des Jahrbuchs des Landkreises Waldshut 2009