Auf den Spuren der Habsburger

Berater und Regentinnen Karls

Karls geliebte Schwester Maria

Der vorausschauenden Umsicht seines Großvaters Maximilan I. verdankt Karl das Glück, dass er seine Kindheit bei seiner klugen Tante Margarethe in einem der reichsten Länder und an einem der bedeutendsten Höfe jener Zeit verbringen kann: im Herzogtum Burgund in der brabantischen Stadt Mecheln. An Margarethes Hof gehen nur die besten Gelehrten ein und aus. Karls erster Lehrer und langjähriger Wegbegleiter ist Adrian von Utrecht, ein scholastischer Theologe. Er hat Karls berühmt gewordene Frömmigkeit entscheidend beeinflusst. Wilhelm von Croy, der schon lange in habsburgischen Diensten steht, kümmert sich um die politische Erziehung des jungen Dynasten. Ihm folgt der Piemontese Mercurino di Gattinara nach, Freund und Berater Margarethes aus ihrer glücklichen Savoyer Zeit. Gattinara, Kardinal und ab 1518 Grosskanzler Karls, berät und bestärkt den jungen Kaiser in seinem Vorhaben, aus dem Erbe seiner Vorfahren eine Universalmonarchie zu errichten.

 

 

In Karls Zeit als König und Kaiser erlangen aber vor allem seine Schwester Maria von Ungarn und seine Frau Isabella von Portugal große Bedeutung als sogenannte "adlige Hausmütter" (Regentinnen). Maria übernimmt nach Margarethes Tod die Statthalterschaft in den Niederlanden für über 25 Jahre. Isabella, der Liebling der Spanier, vertritt Karl in Kastilien.

Die Burgundische Hofkapelle
Wilhelm von Croy

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Uhr aus der Sammlung von Kaiser Karl V.

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