Auf den Spuren der Habsburger

Eine Zeitreise nach Wehr, Bad Säckingen und Oeschgen

Wappen und Helmzier der Freiherren von Schönau
Wappen und Helmzier der Freiherren von Schönau
© Kultur- und Verkehrsamt der Stadt Wehr

Geniessen Sie einen Tag auf den Spuren der Freiherren von Schönau, die im ehemaligen Vorderösterreich als bedeutende Parteigänger der Habsburger wirkten.

Der Tagesauflug führt Sie an den Hochrhein und ins Fricktal
Der Tagesauflug führt Sie an den Hochrhein und ins Fricktal
© GeoGraphik

Der Eichbühlhof in Schwörstadt

Blick vom Eichbühlhof nach Süden
Blick vom Eichbühlhof nach Süden
© Gemeinde Wallbach

Auf einer Anhöhe des Dinkelberges liegt der Eichbühlhof, seit dem Mittelalter im Besitz der Herren von Schönau. Urkundlich nachgewiesen ist er allerdings erst auf einer Karte des 18. Jahrhunderts. Das Anwesen besteht aus einem modernen Bauernhof mit Stallungen und einer Käserei sowie dem Verwaltungsgebäude des Freiherrn von Schönau, der hier seinen Zweitwohnsitz hat. Der Blick schweift weit über das Hochrheintal bis hinüber zu den Höhen von Hotzenwald und Jura und umfasst somit große Teile der ehemaligen Herrschaft der Herren von Schönau.

Zur Geschichte vom Eichbühlhof

Der Eichbühlhof

Seit etwa 1300 besaßen die Herren von Stein die Burg Schwörstadt am Rhein als Teil des Großen Meieramts des Stifts Säckingen. Zur Burg gehörte sicher schon damals ein Hof in der Nähe der Buch, der heutige Schlosshof, und der Eichbühlhof auf der benachbarten Anhöhe über dem Rheintal.
Um 1350 ging das Stein´sche Erbe an die Herren von Schönau über. Auf einer Karte des 18. Jahrhunderts ist der Eichbühlhof erstmals verzeichnet.
Die Fläche des Hofes besteht überwiegend aus Weideland. Ein Teil der Hanglagen wurde um 1900 aufgeforstet mit dem Ergebnis eines sehr guten Waldbestandes. Dieser hat in den letzten Jahren durch Sturm und anschließenden Käferfraß sehr gelitten.
Vor etwa 25 Jahren wurde für 60 Milchkühe an den vorhandenen alten Stall ein Boxen-Freilaufstall angebaut. Für den Pächter ergab sich hierdurch die Möglichkeit, den Hof als Haupterwerb zu nutzen.
1989 musste das hohe alte Stallgebäude abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die Zupachtung von Flächen in einer räumlich vertretbaren Entfernung ermöglicht dem Pächter eine ausreichende Futtergrundlage. Durch den Anbau einer Käserei konnte in den letzten Jahren die Wirtschaftlichkeit des Betriebes verbessert werden.
In unmittelbarer Nähe des Hofes in Richtung Abhang zum Rheintal hin befindet sich das Verwaltungsgebäude des Grundstückeigentümers, Wernher Freiherr von Schönau-Wehr. Dieses wird auch als Zweitwohnsitz genutzt. Es ist entstanden durch Anbauten an einen Biedermeier-Pavillon, der um 1850 erstellt wurde als Treffpunkt der Familien aus den Schlössern Schwörstadt und Wehr.

Die Stadt Wehr

Das Alte Schloss
Das Alte Schloss
© Kultur- und Verkehrsamt der Stadt Wehr

Die Stadt Wehr war Sitz einer Linie der Herren von Schönau und hat dort zwei Schlösser und zahlreiche interessante Kulturgüter hinterlassen.
Wir zeigen Ihnen im Lapidarium die alten Grenzsteine wie auch die herrlichen Scheiben im Bürgersaal.

Der Bürgersaal im Neuen Schloss in Wehr

Ein Stammbaum der Freiherren von Schönau
Ein Stammbaum der Freiherren von Schönau
© Kultur- und Verkehrsamt der Stadt Wehr

Die Geschichte der Herren von Schönau ist in Wehr lebendig geblieben und wird auch Sie begeistern.

Die Stadt Bad Säckingen

In Säckingen, dem Zentrum der Besitzungen der Schönauer, erinnern das Schloss und zahlreiche weitere Denkmäler an das Geschlecht. Das begehrte und einträgliche Meieramt des adeligen Damenstiftes wurde lange Zeit durch die Schönauer ausgeübt.
Wir berichten Ihnen auch die historischen und familiären Hintergründe, die Geschichte von Ursual von Schönau, welche Scheffel zu seinem Trompeter von Säckingen angeregt hat.

Das Schloss der Schönauer in Bad Säckingen
Das Schloss der Schönauer in Bad Säckingen
© GWS GmbH Basel

Das Dorf Oeschgen

Das Schlössli
Das Schlössli
© GWS GmbH Basel

Durch Kauf erwarben die Schönauer die Dörfer Oeschgen und Wegenstetten. Sie wirkten über Jahrhunderte als Dorfherren, auch wenn sie nicht immer in ihrem Landhaus dem "Schlössli" wohnten.
Ganz besonders widmen wir uns der herrlichen Wappendecke und den genealogischen Beziehungen, die darin zum Ausdruck kommen.

Unsere Leistungen:

Wir erarbeiten gerne mit Ihnen für Ihre Gruppe ein individuelles Programm!
Vorschlag:

  • Abfahrt bei Ihnen ca. 08 Uhr mit dem Bus nach Schwörstadt.
  • Empfang in Schwörstadt
  • Begrüssungstrunk auf dem Eichbühlhof
  • Führung durch den Betrieb, die Käserei und die Stallungen
  • Handverköstigung
  • In Wehr Führung durch das Neue und das Alte Schloss, das Lapidarium, Erläuterung der Scheiben im Bürgerratssaal, des Baocksaals, Vorstellung der Geschichte der Freiherren von Schönau.

  • Mittagessen in einem historischen Gasthof

  • Spaziergang durch den Schlosspark
  • Altstadtführung zum Münster
  • Vorstellung der Klosteranlage
  • Gang über die Holzbrücke zum Schönauer-Kreuz.

  • Fahrt mit dem Bus nach Oeschgen
  • Gang durch das Dorf zum Schlössli der Schönauer
  • Besichtigung der Wappendecke
  • Vorstellung der Schönauer als Dorfherren von Oeschgen und Wegenstetten
  • Abschiedstrunk mit Speck und Käse
  • Rückfahrt ca. 17 Uhr

Service

Buch bestellen

   

Das Begleitbuch zur Aus-
stellung "Die Habsburger
zwischen Rhein und Donau"
können Sie bestellen:

 

Für die Schweiz:
Frau Margrit Weber
Neudörfli 1
5600 Lenzburg

 

Für den EU-Raum:
Museum für Stadtgeschichte
Münsterplatz 30
DE-79098 Freiburg

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    Eine kurze Geschichte in eigener Sache...

    Titelblatt des Jahrbuchs des Landkreises Waldshut 2009