Auf den Spuren der Habsburger

Konzilsgebäude (ehemaliges Kaufhaus)

Nähert man sich Konstanz mit der Bahn oder mit dem Schiff, dann ist am Hafen der mächtige Bau des 1388 errichteten Kaufhauses weithin sichtbar. Das Kaufhaus diente 1417 am Konstanzer Konzil als Konklave, d. h. in ihm wurden die 53 Kardinäle und Gesandten eingeschlossen, bis sie den neuen Papst gewählt hatten. Nach drei Tagen fiel die Wahl auf Otto Colonna, der zu Papst Martin V. wurde. Diese Papstwahl, übrigens die einzige auf Reichsboden, beendete das Drama des Schismas der drei Gegenpäpste.
Aufgrund dieses bedeutenden Ereignisses erhielt das Kaufhaus den Beinamen Konzilsgebäude, den es bis heute behalten hat. Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts diente das Gebäude den Händlern wieder als Lagerhaus.
Das Kaufhaus wurde vom Stadtbaumeister Heinrich Arnold, zusammen mit Handwerkern aus Mailand, errichtet. Der Standort direkt am See war heikel und der sumpfige Boden musste zuerst mit unzähligen Erlenpfählen stabilisiert werden. Der Standort ergab sich daraus, weil die Hauptverkehrswege über den Bodensee liefen.
Das Gebäude hinterlässt noch heute einen imposanten Eindruck, zumal das fünfstöckige Walmdach einen Bau mit aussergewöhnlichen Massen bedeckt und die beiden Erker Richtung Seefront ebenfalls beeindruckend sind.

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