Auf den Spuren der Habsburger

Burg- und Stadtkapelle St. Georg

Der Bergfried nahe der Kapelle
Der Bergfried nahe der Kapelle
© GWS GmbH, Basel

Im Westen der Burg liegt die Kapelle und wird 1361 erstmals erwähnt. Die Burgkapelle ist eine Siftung der Herren von Tengen. Diese waren Mitglieder und Hauptleute des «St. Jörgenschilds», des einflussreichsten Ritterbundes im Hegau; daher St. Georg als Patron der Kapelle. Fürst Johann Weikand von Auersberg, der 1663 die Herrschaft erwarb, liess die im Dreissigjährigen Krieg verwüstete Kapelle in Barock-Manier wieder herstellen und mit zwei Glocken versehen. Die Altarbilder schuf 1780 der Fürstenberger Hofmaler Karl Bieg in Engen.
Die Burg fiel 1519 einem Brand zum Opfer, weshalb nur noch Reste vom Bergfried übriggeblieben sind.

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