Auf den Spuren der Habsburger

Die Stadtbefestigung

Die Stadtbefestigung
Die Stadtbefestigung©Grebo Biberist

Die für die Königsburg bestehenden Mauern genügten für die umliegende Siedlung bald nicht mehr. Spätestens ab 1361 wurde die Stadt mit einer Stadtmauer und zwei Stadttoren befestigt. Wie an allen Orten musste die Stadtmauer laufend den neuen wehrtechnischen Anforderungen angepasst und unterhalten werden. Der Stadtmauer war ein Wassergraben vorgelagert, der den Zugang weiter erschwerte.<BR>
Von den Stadttoren haben sich nur Reste erhalten: So etwa die Eingangspforte vom Tor von Reguisheim, der Türsturz des Ill-Tores ist im Museum ausgestellt.<BR>
Im 16. Jahrhundert wurden die Anlagen durch den Bau eines weiteren Verteidigungsringes erweitert. Auf Beschluss von Erzherzog Ferdinand von Österreich und nach Plänen des Strassburger Architekten Daniel Specklin wurde 25 Meter vor der Stadtmauer ein starker mit Mauern befestigter Erdwall errichtet. Um der Artillerie Platz zu bieten, wurden runde Türme errichtet. Auch vor diesem Befestigungswerk konnte der Quatelbach zu einem Wassergraben aufgestaut werden.<BR>
Die Befestigungen konnten die reiche Stadt Ensisheim dennoch nicht vor ihren Feinden schützen, im Dreissigjährigen Krieg wurde die Stadt zwischen 1632 und 1637 sieben Mal eingenommen und zurückerobert.<BR>
Heute führt ein schön angelegter Spazierweg zwischen den Stadtbefestigungen hindurch und gibt Einblicke in die Anlagen frei.

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