Die Lateinschule
An die Stadtkirche angebaut und auch durch diese unterhalten befand sich die Lateinschule. Erstmals erwähnt ist sie eher zufällig im Jahre 1396. Kirche und Stadt errichteten 1515 das Gebäude neu und geräumiger, 1638 wurde es durch den Einbezug eines Nebengebäudes nochmals erweitert. <BR>
Die Wandmalerei der gegen den Kirchhof ausgerichteten Fassade erzeugt den Eindruck eines zusammenhängenden Gebäudes. Dargestellt sind in allegorischen Frauengestalten die sieben freien Künste: die Grammatica, die Aritmetica, die Geometrica, die Rhetorica, die Dialectica, die Astronomia, die Musica und die Thelogica. Die Wandmalereien der Lateinschule sind eines der sehr seltenen Beispiele einer früher weit verbreiteten Monumentalmalerei.








