Der Dreißigjährige Krieg
Nach wenigen Schritten finden Sie an einer Hausfassade eine Darstellung aus dem Dreissig-Jährigen Krieg, in welchem Rheinfelden belagert und schon beinahe ausgehungert war. Ein listiger Schneider lies sich in die Haut des letzten geschlachteten Ziegenbocks einnähen und stieg auf die Zinnen der Stadtmauer. Die Belagerer schossen auf ihn verfehlten ihn aber und sagten sich, dass es wohl noch lange dauern würde, bis die Rheinfelder sich ergeben würden. Durch die List getäuscht brachen sie die Belagerung ab und der tapfere Schneider wurde von der Bevölkerung als Retter gefeiert. Eine ähnliche Geschichte ist auch in Waldshut überliefert und wir dürfen daraus schliessen, das Not erfinderisch macht und dass solche Sagen wandern.
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