Auf den Spuren der Habsburger

Das Leben Maria Antonias am Wiener Hof

Maria Antonia wurde am 2. November 1755 geboren und auf den Namen Maria Antonia Josephine Johanna getauft. Sie erlebte im Kreis ihrer Geschwister eine unbeschwerte Kinderzeit. Die Wiener Hofburg, die Schlösser Schönbrunn und Laxenburg boten abseits der Hofetikette genügend Freiräume, sich die Welt spielend anzueignen.

Die höfische Erziehung war uneinheitlich und deshalb wenig erfolgreich. Die Mutter Maria Theresia war streng, der kaiserliche Vater nachgiebig. Es gelang Maria Antonia häufig, sich den Anforderungen der Erzieher und Lehrer durch Charme und Geschick zu entziehen. Lesen, Schreiben und Rechnen schätzte sie nicht sonderlich, das Tanzen um so mehr. Sie ging gerne ins Theater und stand am liebsten selbst auf der Bühne.

 

Seit 1768 war man darum bemüht, sie gezielt auf ihre Rolle als zukünftige Königin von Frankreich vorzubereiten. Ein französischer Gelehrter, Abbé Vermond, erteilte Französischunterricht; mit dem Komponisten Christoph Willibald Gluck übte sie das Klavierspiel und einer der besten Ballettmeister jener Zeit, Jean-Georges Noverre, zeigte ihr, wie man sich am französischen Hof richtig bewegte.

Maria Antonia übt Klavier

so sieht es aus

Maria Antonia

Seite empfehlen