Auf den Spuren der Habsburger

Im Juni 1769 traf die schriftliche Brautwerbung in Wien ein. Der König von Frankreich, Ludwig XV., warb bei Maria Theresia um die Hand ihrer jüngsten Tochter für seinen Enkel und Nachfolger Louis Auguste. Ostern 1770 sollte in Wien der erste Teil der Hochzeitszeremonie stattfinden, der zweite Teil nach Ankunft der Prinzessin in Versailles.

Am Ostermontag, dem 16. April 1770, fand die offizielle Brautwerbung durch den Gesandten des französischen Königs, Marquis Durfort, statt. Am 17. April 1770 verzichtete Maria Antonia durch einen “Renunziationseid” feierlich auf ihre Erbfolge in Österreich, zu der sie als Erzherzogin formal berechtigt war. Abends gab Maria Theresia ein großes Fest im Schloß Belvedere. Am 18. April lud der französische Gesandte zu Ehren seiner zukünftigen Königin zu einem Fest in das Palais Liechtenstein ein.

Die Vermählung am 19. April 1770 in Wien fand ohne den Bräutigam statt; sie wurde “per procurationem” vollzogen. Erzherzog Ferdinand, der Bruder Maria Antonias, vertrat den Bräutigam, der am französischen Hof auf seine Braut wartete.

 

 

Erzherzogin Maria Antonia Antoinette Habsburg Vorderösterreich Schwarzwald Kaiserhaus Königin Frankreich
Fest anläßlich der Verheiratung Maria Antonias

so sieht es aus

Maria Antonia

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