Auf den Spuren der Habsburger

Der geheime Briefwechsel

Als sich im Jahre 1770 die noch nicht 15 Jahre alte Maria Antonia am Hof in Wien von ihrer Mutter Maria Theresia verabschiedete, vereinbarten die beiden, sich jeden Monat einen Brief zu schreiben. Die Korrespondenz sollte geheim bleiben und wurde durch spezielle Ku­riere übermittelt. Die Briefe waren in französischer Sprache gehalten und sollten nach der Lektüre vernichtet werden – was glücklicherweise nicht vollständig geschah. Der erhaltene und ins Deutsche übersetzte Teil des Briefwechsels bildet die Grundlage der nachfolgenden Ausführungen und Fragen.

 

Nach 10 Jahren endet der Briefwechsel im Jahre 1780 mit dem Schreiben zum 25. Geburts­tag von Marie Antoinette. Maria Theresia verfasste ihn am 3. November und klagt darin über Altersbeschwerden. Am 29. November starb sie an den Folgen einer Erkältung.

13 Jahre später wurde Marie Antoinette, Königin von Frankreich, hingerichtet und in einem Massengrab verscharrt.

 

 

Der geheime Briefwechsel

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Woran fehlt's?

Im Frühjahr des Jahres 1777 besuchte Kaiser Joseph II. seine Schwester in Versailles, er reiste unter dem Namen Graf von Falkenstein. In den sechs Wochen seines Aufenthaltes kam es zu nicht überlieferten aber folgenschweren Gesprächen und Beschlüssen. Ende August schreibt die Tochter ihrer Mutter: „Ich befinde mich in dem für mein ganzes Leben grössten Glück. Schon seit acht Tagen ist meine Ehe vollkommen vollzogen; der Beweis ist wiederholt worden, und noch gestern vollständiger als das erste Mal.“ Was hatte das Ehe­paar in den ersten sieben Jahren im Glück beeinträchtigt?



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