Auf den Spuren der Habsburger

Bericht aus dem Atelier zur Restaurierung in Königsfelden

Die Menschwerdung Christi

 

Die Herstellung von farbigem Glas war bereits in der Antike bekannt. Speziell für die mittelalterlichen Kirchen wurde die Technik der Glasmalerei entwickelt und zu höchster Blüte gebracht. Die ältesten Fragmente von Glasfenstern sind daher schon über 1000 Jahre alt.

Dargestellt werden in diesen Glasfenstern biblische Szenen, meist so angeordnet, dass vom zentralen Fenster im Chor ausgehend, ganze Bildgeschichten erzählt werden. Die Restauratoren müssen also ihr Handwerk beherrschen und auch die Umsetzungen der biblischen Themen kennen.

Seitdem im Spätmittelalter Glasscheiben kostengünstiger hergestellt werden konnten, finden sich immer mehr auch heraldische Motive und bürgerliche Wappenscheiben in Privathäusern. Die Tradition der Glasfenster wird bis in unsere Zeit weitergeführt, z.B. durch den Glasfensterzyklus der Kirche St. Stephan in Mainz, oder im Fraumünster in Zürich, geschaffen von Marc Chagall.

Weiterführende Infos

Schwebender Engel

Service

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Das Begleitbuch zur Aus-
stellung "Die Habsburger
zwischen Rhein und Donau"
können Sie bestellen:

 

Für die Schweiz:
Frau Margrit Weber
Neudörfli 1
5600 Lenzburg

 

Für den EU-Raum:
Museum für Stadtgeschichte
Münsterplatz 30
DE-79098 Freiburg

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