Auf den Spuren der Habsburger

Hochzeitsfahrt von Wien nach Paris

Die Hochzeitsfahrt Maria Antonias von Wien bis zum Rhein lag in der Verantwortung des Wiener Hofes, während der französische Hof die Weiterreise von Straßburg zum Schloß Versailles bei Paris organisierte.

Am 21. April 1770 um 9 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung. Maria Antonia, als zukünftige Königin von Frankreich “Dauphine” genannt, verließ für immer Wien. Auf ihrem Weg in die neue Heimat wurde sie von Fürst Georg Adam Starhemberg, dem Bevollmächtigten Commissarius Maria Theresias, begleitet. Zum mitreisenden Hofstaat gehörten die Obrist-Hofmeisterin, Kammerfräulein und Hofdamen, die kaiserlich-königlichen Kammerherren, jeweils mit Dienern und Hofpersonal. Hinzu kamen 76 Personen, die zum Hofwirtschaftpersonal gehörten und 36 Personen vom Hofamtspersonal. Insgesamt waren 235 Personen in 57 Wagen verschiedener Bauart unterwegs, die größtenteils sechsspännig fuhren. Es war der letzte großartige Hofreisezug des 18. Jahrhunderts.

Hier ist die Liste hinterlegt, welche die Wagen in ihrer Reihenfolge aufzählt und zeigt, wie viele Pferde vorgespannt waren. Ebenfalls erwähnt sind die Reiter, welche die Wagengespanne begleiteten.
Weiter folgt die Liste der Orte, welche die Pferde stellen mussten und was ihnen dafür ausbezahlt wurde.

 

Erzherzogin Maria Antonia Antoinette Habsburg Vorderösterreich Schwarzwald Kaiserhaus Königin Frankreich
Maria Theresias Abschied
Schloß Schönbrunn

Sie hören den Anfang der Reisebeschreibung.

so sieht es aus

Maria Antonia

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