Auf den Spuren der Habsburger

Feierlichkeiten

Der Aufenthalt an den einzelnen Nacht- und Raststationen folgte weitgehend ein und demselben Grundmuster:

Glockengeläut kündeten Ankunft und Abreise des Hochzeitszuges an. Ehrenformationen zu Fuß und zu Pferd sowie Kanonendonner begleiteten die Reisenden in die Stadt oder Residenz. Nach einem Empfang der Braut durch den Gastgeber wurden die geladenen Gäste aus der Region zur Audienz bei der Braut vorgelassen. Tafelmusik, Festbeleuchtung, Feuerwerke, folkloristische Darbietungen und feierliche Gottesdienste waren wesentliche Bestandteile des Programmablaufs.

 

Kloster Schuttern

So sehr die Heirat eine staatspolitische Angelegenheit war, so sehr achtete der Wiener Hof auch darauf, dass die an der Reiseroute wohnende Bevölkerung das Ereignis mitverfolgen konnte. Für jedes Dorf wurde bestimmt, wann und wo man sich einfinden musste, um dem Heiratszug zuzujubeln. Dieses Dokument zeigt die für den 5. bis 7. Mai 1770 erlassenen Anweisungen.

so sieht es aus

Maria Antonia

Seite empfehlen