Auf den Spuren der Habsburger

Margarethe von Österreich

Karls Vater, König Philipp I.

Erzherzogin Margarethe von Österreich wird zu Recht als bedeutende Herrscherin der Renaissance gewürdigt. Erst 27-jährig, blickt sie bereits auf ein bewegtes Leben zurück und verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz und eine hohe Bildung in politischen und kulturellen Angelegenheiten. Als gelehrige Schülerin der französischen Regentin Anne de Beaujeu sowie als Königin und Königinwitwe am Hof der katholischen Könige in Spanien übt sie früh den diplomatischen Umgang mit den Großen aus Europas Fürstenhäusern. Vorallem aber ihre eigene Regierungstätigkeit als Herzogin von Savoyen - ihr zweiter Mann Philibert war jede politische Beschäftigung abhold -  erlauben ihr, ihre letzten Aufgaben für das Haus Habsburg bravourös zu meistern: ihren Neffen Karl zu einem burgundischen Edelmann ersten Ranges in Europa heranzubilden und für diesen bis zur Volljährigkeit die Regentschaft im Herzogtum Burgund auszuüben. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass sich auf dem sechsjährigen burgundischen Herzog und Erbprinzen Spaniens bereits die Hoffnungen und Begehrlichkeiten vieler Zeitgenossen vereinigt haben.

Margarethes Persönlichkeit dürfen wir es zuschreiben, dass Karl und seine jüngeren Geschwister nicht nur jede erdenkliche Art von Förderung bei ihrer Tante geniessen, sondern mit Margarethe auch eine warmherzige Ziehmutter und Freundin gewinnen, die ihnen bis ins hohe Alter beratend zur Seite stehen wird.

Herzog Philipp III.
Margarethe in ihrer Witwentracht

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Uhr aus der Sammlung von Kaiser Karl V.

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