Auf den Spuren der Habsburger

Todtmoos

Todtmoos markiert als letzter Ort das hintere Ende des Wehratales, das sich hier in engen Schluchten präsentiert. Todtmoos liegt jedoch erhöht auf den Hügeln des Schwarzwalds und gibt bei schönem Wetter den Blick frei Richtung Süden gegen das Rheintal und die Alpenkette. Der Wallfahrtsort ist zugleich auch heilklimatischer Kurort und verbindet in angenehmer Weise Schwarzwälder Eigenart und kulturellen Weitblick.

Historie

    3. Jh. wandern Alemannen in die rechtsrheinischen Gebiete ein.
    1267 wird Todtmoos jedoch erst urkundlich erwähnt.
    1275 geht der Ort an die Herrschaft der Habsburger über.
    1319 Die Kirchgemeinde kommt wegen einer Schenkung Herzog Leopolds von Österreich an das Benediktinerkloster St. Blasien. Die Habsburger bleiben aber Landesherren in Todtmoos.
    1439 Im Pestsommer wallfahren 1000 Basler nach Todtmoos.
    1628 Nach einem Brand wird die Kirche im barocken Stil wieder aufgebaut.
    1778 Todtmoos erhält das Marktrecht. Es entstehen in der Folge Marktstände rund um die Wallfahrtskirche, die heute noch zu sehen und zu erleben sind.
    1805/6 Todtmoos geht an das Grossherzogtum Baden über, an das es über Jahrhunderte, abgegrenzt durch die Wehra, gelegen war.
    1852 Fertigstellung der Wehrastrasse und Anbindung an das Verkehrsnetz.
    1901 Bau der Wehrawald-Klinik, die den Ruf von Todtmoos als Kurort (seit 1894) sehr verstärkt.
    1908 Erstellen einer elektrischen Leitung in das Tal durch die genossenschaftliche Waldelektra.
    1948 Erste Operation eines Tuberkulose-Patienten in Deutschland in dem Todtmooser Sanatorium, durch den Schweizer Arzt Dr. Good.
    1968 700 Jahre Pfarrei Todtmoos.
    1978 Im Zuge der Verwaltungsreform wird Todtmoos zum Landkreis Waldshut geschlagen.

Verkehrsanbindung


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