Auf den Spuren der Habsburger

Johanneskirche und Johanniter-Ordenshaus

Johanneskirche
Johanneskirche
© WTG Feldkirch

Die Niederlassung des Johanniterordens umfasste über das Ordenshaus und die Kirche hinaus auch über ein Spital und ein Hospiz an der Westrampe des Arlbergs (Klösterle). Die Johanniter waren für den «Stadtgründer» Hugo I. auch Garant für eine geordnete Entwicklung des Ortes, wobei das Ordenshaus anfänglich im Stadtbild der prägende Bau gewesen war und die Kirche als monumentaler Abschluss in das Ende der Marktgasse eingefügt wurde. Hier sieht man auch von den wenigen Resten der alten Wehrmauer. Während Kirche und Baugelände innnerhalb der Stadtbefestigung lagen, befanden sich die Äcker und die Mühle des Klosters ausserhalb der Siedlung. Das Kloster und die Johanneskirche wurden 1610 vom Reichsstift Weingarten gekauft und zum Priorat erhoben, das seinerseits 1696 in den Besitz des Reichstiftes Ottobeuren überging.
Der Kirchenbau grenzt bis heute an das Toggenburgerhaus und an den Johanniterhof, in dem sich jetzt eine Gaststube befindet. Die romanische Schlichtheit des Baus wird sowohl innen wie aussen durch verspielte Zutaten angenehm ergänzt.

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