Auf den Spuren der Habsburger

Wir zeigen ...

Die Zugbrücke
Die Zugbrücke>br />© Château du Haut-Koenigsbourg

Eine imposante Burganlage
Wenn Sie vor der Burg stehen, empfinden Sie den abweisenden und wehrhaften Eindruck, den sie nach Aussen vermittelt. Hohe starke Ringmauern aus rotem Sandstein mit schmalen Schiessscharten umfassen die Burganlage. Nur eine einzige Toranlage gewährt noch heute den freundlichen Besuchern Zugang und war früher unliebsamen Gästen ein unüberwindliches Hindernis.

Das Torhaus

Ist heute das Tor geöffnet, so gelangt man problemlos in die Schlossanlage, welche fast 900 Jahre Baugeschichte repräsentiert. Dabei geht man unter den Wappen der Hohenzollern und der Tierstein vorbei. Überhöht werden diese dekorativen Hoheitszeichen durch einen wehrhaften Erker, aus welchem die Verteidiger der Burg Steine, heisses Wasser oder brennendes Pech auf Angreifer werfen konnten.

Der Treppenturm

Vom Zwinger führt eine Wendeltreppe in den ersten Stock. Am sechseckigen Treppenturm erkennt man gut die während der Restaurierung maschinell bearbeiteten Steine. Das Portal ist geschmückt mit dem Wappen der Tiersteiner, der Hirschkuh.

Der Kaisersaal

Den grössten Wohnraum bildet der Kaisersaal, nicht nur durch seine Länge, sondern auch durch seine Höhe. Um sie zu erreichen, verzichtete der Architekt bei seinen Arbeiten auf den Zwischenboden, so dass die imposanten Deckenmalereien und Leuchter entsprechend augenfällig in Erscheinung treten.
Vielfältig sind die in den Wandmalereien und der übrigen Raumausschmückung enthaltenen Anspielungen auf die Geschichte der Burg, des Hl. Römischen Reiches und des Besitzers, Kaiser Wilhelm II. von Hohenzollern.

Kanonen

Die alten Kanonen
Die alten Kanonen
© Château du Haut-Koenigsbourg

Die Hohkönigsburg war in erster Linie Wohnsitz für zwei adelige Familien und ihre Bediensteten. Natürlich war sie aufgrund der Lage leichter zu verteidigen als wenn sie in der Ebene des Rheins erbaut worden wäre.
Die im grossen Bollwerk gezeigten Kanonen, die meisten Kopien aus der Zeit der Renaissance bis in 19. Jahrhundert, haben die Geschicke der Burg nicht zu ändern vermocht. Allen Anstrengungen zum Trotz wurde sie im 30-jährigen Krieg durch schwedische Truppen eingenommen und anschliessend verbrannt.

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