Auf den Spuren der Habsburger

Die Klosterkirche St. Martin

Die Klosterkirche, im Jahre 1027 von Radbot von Habsburg und Ita von Lothringen gestiftet, ist ein einmaliges Bauwerk, welches die Spuren aller Bauphasen ausweist und zum Verweilen einlädt. Die ursprüngliche Kreuz-Basilika wurde durch die vielen Umgestaltungen zu einem Oktogon geformt. Sie ist das Schmuckstück der ganzen Klosteranlage, auch wenn sie darin einen fast bescheiden anmutenden Raum einnimmt.

  • Das Innere der Kirche Der Besucher ist beim Eintritt in die Kirche überrascht von der reichen barocken Ausschmückung der Kirche, die aufgrund des schlichten und klaren Äusseren nicht erwartet wird. Die Anlage des Raumes lässt den Blick schweifen und fast beiläufig wird durch das Chorgitter der Chor wahrgenommen.
  • Die Orgeln Die Hauptorgel von Thomas Schott aus den Jahren 1619-1630 wird begleitet durch die beiden Evangelien- und Epistelorgeln. Alle drei gleichzeitig in einem Orgelkonzert zu hören, verspricht einen einmaligen Kunstgenuss.
  • Der Klosterschatz Bei und nach der Klosteraufhebung im Jahre 1841 wurde der Klosterschatz teilweise verteilt, verkauft oder eingeschmolzen. Einige Stücke sind fest in ausländischer Hand, andere konnten wieder dazu gekauft werden. Den Verkauf des Silbertabernakels konnte die Gemeinde mit dem Hinweis verhindern, wenigstens einen Tabernakel brauche man in einer Kirche, die zur Pfarrkirche ausgewählt sei, immer. Der Tabernakel ist geblieben, auch wenn die Klosterkirche dann doch nicht Pfarrkirche wurde.
  • Die Habsburgergruft Von den ersten namentlich bekannten Habsburgern haben sich Radbot und Ita in Muri eine Grablege errichten lassen. Sie hat alle Stürme der Zeit überdauert und vermittelt dadurch Sicherheit und Geborgenheit. Die letzten regierenden Mitglieder des Hauses Habsburg-Österreich, Kaiser Karl I. und Kaiserin Zita, haben die Tradition vollendet und ihre Herzen in der Habsburgergruft in Muri bestatten lassen.
  • Abtsthron, Krypta, Glasfenster und Habsburgerdenkmal Sie sind hier unter der Gemeinde Muri einzeln als Kulturgüter besprochen.

Literatur

Germann, Georg: Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Bd. 5. Basel 1967.

Besichtigung
gemäss den Öffnungszeiten und auf Anfrage

Führungen
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Das Begleitbuch zur Aus-
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zwischen Rhein und Donau"
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Für die Schweiz:
Frau Margrit Weber
Neudörfli 1
5600 Lenzburg

 

Für den EU-Raum:
Museum für Stadtgeschichte
Münsterplatz 30
DE-79098 Freiburg

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