Auf den Spuren der Habsburger

Der Habsburgersaal

Im barocken Abteiflügel liegen über den Salons des ehemaligen Grosskellers von St. Blasien die Fürstengemächer, liebevoll auch «Grafenstuben» genannt. Sie wurden für hohen Besuch eingerichtet. Abt Martin Gerbert schloss gar einen Empfang des Kaisers nie aus. Er fühlte sich den Habsburgern auf ganz besondere Weise verpflichtet, und huldigte mit diesem Ehrensaal auf seine Weise den Schutzvögten des Klosters.
Die Zimmerflucht wird von einem grossen Saal eröffnet, dem Habsburgersaal, der seinen Namen daher hat, weil in ihm neun Ölportraits von Habsburger Regenten des 18. Jh.s und ihrer Gemahlinnen hängen. Interessant an der Bilderfolge ist, dass Maria Theresia als Regentin trotzdem auf der «Frauenseite» der Gemahlinnen hängt; und dass, zweitens, der aufgeklärte Regent Joseph II. fehlt, dessen besondere Abneigung gegen die Klöster bekannt war.
Stuck und Gemälde vereinen sich zu einem Loblied auf Habsburg, es finden sich zur Darstellung der Anfänge der gemeinsamen Geschichte im 13. Jh. die Stuckmedaillons des Kaiserpaares Anna und Rudolph I. von Habsburg.

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