Auf den Spuren der Habsburger

Böse Habsburger - Gute Eidgenossen

Gemeinsame und unterschiedliche Interessen haben das Verhältnis der eidgenössischen Stände - die untereinander auch nicht immer einig waren - gegenüber Habsburg-Österreich geprägt. Die Eidgenossen haben sich jedoch immer bemüht klarzustellen, dass sie das Reich und seine Macht nicht in Frage stellen. Reichskrone und Doppeladler, in mehreren schweizerischen Städten anzutreffen, belegen dies noch heute. Eher innenpolitische Gründe hatte die Stilisierung der österreichischen Herrschaft zum Erbfeind, zur allgegenwärtigen äusseren Bedrohung. Diese ermöglichte ein Minimum an Zusammenhalt unter den eidgenössischen Ständen und verhinderte den Zerfall des komplexen Bündnisgeflechtes. Noch im vergangenen Jahrhundert wurde zum erfundenen Frauenraub und den ungerechten Vögten dazugedichtet. Die Ernennung des 1. Augusts zum Bundesfeiertag als vermeintliches Datum des ersten Bundes gegen Habsburg ist nur ein Beispiel. Das Ende des kalten Krieges und das entstehende gemeinsame Europa haben die falschen Mythen verblassen lassen.

so sieht es aus

Angeblicher Frauenraub

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