Auf den Spuren der Habsburger

Tirol und Innsbruck

Im Jahre 1363 wurden die Habsburger durch Heirat Grafen von Tirol. Der Reichtum des Landes, vor allem das Salz und die Silberminen, aber auch der Transitverkehr brachten Einnahmen in die stets leere Staatskasse. In mehreren Anläufen wurden repräsentative Gebäude in Innsbruck erbaut. Dorch erst unter Maximilian wurde die Stadt zu einer festen Residenz und erhielt auch die erste alle habsburgisch-österreichischen Lande betreffende Behörde - eine Finanzverwaltung. Damit war endgültig der Schwerpunkt Tirols in den nördlichen Teil verlegt. Die Mitwirkung der tirolischen Landstände bei der Regierung und Verwaltung des Landes unter den Habsburgern zeigt eindrücklich, dass diese vorgegebene Herrschaftsstrukturen rasch aufzunehmen in der Lage waren. Die Fama der bösen Vögte und Zwingburgen fand daher im Tirol keinen fruchtbaren Boden. Die Habsburger haben als Mäzene und Förderer der Kunst im Tirol eindrückliche Werke hinterlassen.

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König Rudolf I., Bronzestatue in Innsbruck

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