Auf den Spuren der Habsburger

Die Vorfahren der Habsburger

Glockenturm und Kirche von Meyenheim.
Ensisheim auf einem mittelalterlichen Holzschnitt.

Rudolf ist der Sohn von Lanzelin, dem Grafen von Altenburg, der im 10. Jahrhundert lebte. Sein Bruder Radbot wird 1023 zum Grafen des Klettgaus ernannt und stirbt vor 1045. Radbots Frau Ita ist die Tochter des Herzogs Friedrich von Oberlothringen und die Schwester von Thierry, ebenfalls Herzog von Oberlothringen. Rudolf kann als einer der beiden Befehlshaber der päpstlichen Armee betrachtet werden, die 1053 die Normannen von Sizilien in Civitella bekriegen. Als es zwischen dem elsässischen Papst Leo IX. und den Nachbarn aus dem Süden der päpstlichen Besitzungen in Italien Konflikte gibt, greift man zu den Waffen. Diese Tatsache unterstreicht die Bedeutung des Grafen Rudolf, Befehlshaber der päpstlichen Armee, dessen politische Macht über den provinziellen Rahmen hinausgeht. Rudolf stirbt im Kampf gegen die Normannen, die die päpstliche Armee besiegen. Von 1002 bis 1028 wird der Bischofssitz von Straßburg von einer bedeutenden Persönlichkeit gehalten: von Wernher, einem Verwandten der Habsburger, der am 28. Oktober 1028 fern der Diözese in Konstantinopel stirbt, wohin ihn der Kaiser geschickt hat. Otto, der Enkel von Radbot, trägt 1108 als erster den Titel eines Grafen von Habsburg.

Wer war Rudolf?

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    Eine kurze Geschichte in eigener Sache...

    Titelblatt des Jahrbuchs des Landkreises Waldshut 2009