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Die Untertanen

Die Untertanen

Fischer liefern ihren «Salmzins» ab.

Städte und Klöster genießen spezielle Vorrechte wie das freie Marktrecht. Sie stehen zusammen mit den Bauern unter habsburgischer Herrschaft. Als Untertanen sind sie mit einem Eid verpflichtet, ihrem Landesherrn Steuern (Zins und Zehnt) und Arbeitsstunden (Frondienst) zu entrichten. Der Landesherr muß ihnen dafür Frieden (Schutz und Schirm) garantieren. Rudolf ist ein fähiger Herrscher und darum bei seinen Untertanen anerkannt. Er spricht Recht und schlichtet Fehden in seinem Land. Es gelingt Rudolf etwa, die zweijährige Fehde zwischen den zwei großen Urner Familien der Izzelingen und der Gruoba 1258 zu beenden. Ein Graf ist viel unterwegs. Er ist gezwungen, Stellvertreter für einige seiner Aufgaben einzusetzen: Vögte kümmern sich um die Verwaltung des Besitzes, Lehensmänner (Vasallen) übernehmen die Aufsicht über einzelne Güter. Von seiner Familie erhält Rudolf große Unterstützung; vor allem seine Frau Gertrud hilft ihm, bis die Söhne alt genug sind.

streng und gütig

Typische Gerichtsszene im Freien
Adelige Fehden und Kleinkriege
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