Auf den Spuren der Habsburger

Gertrud von Hohenberg

Die kleine Stadt Brugg im Aargau

Die Gräfin Gertrud von Hohenberg stammt aus Schwaben. Sie bekommt mit Rudolf IV. einen ehrgeizigen Mann, der sich als Ritter in Turnieren und auf Kriegszügen bewährt hat. Ihre Mitgift, das Albrechtstal im Elsass, bildet eine willkommene Abrundung des habsburgischen Besitzes. Gertrud verfügt über alle Tugenden einer adeligen Dame: Sie ist wohltätig und selbst ihren Feinden gegenüber großmütig. Als Ehefrau schenkt sie Rudolf elf Kinder und unterstützt ihn mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln in seiner Reichspolitik. Nach über zwei Jahrzehnten als Gräfin von Habsburg wird Gertrud an der Seite ihres Mannes 1273 zur Königin gekrönt. Sie nennt sich fortan Königin Anna. Auf ihrem Sterbebett in Wien wünscht sie 1281, im Basler Münster begraben zu werden. Damit beweist sie zum letzten Mal herrscherliche Güte gegenüber jener Stadt, die Rudolf mit Kriegen und Fehden heimgesucht hatte.

Starke Frauen der Habsburger.

Die Grabplatte im Basler Münster

Genealogie Gertrud von Hohenberg

Vater: Tochter des Ottokar II., König von Böhmen
Mutter:

Agnes von Böhmen

Geburtsdatum:
05.09.1269
Sterbedatum:
17.05.1296
Geburtsort:
Sterbeort:
Todesursache:
Beisetzung:
Datum der Königswahl:
Datum der Kaiserkrönung:
EhepartnerIn: Rudolf II. ( *1270 – †1290 )
Heiratsdatum:
Heiratsort:
Kinder:
Johann (1290)

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