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Die Gegenreformation

Die Gegenreformation

Heilige Familie von Rufach

Für die Erzherzöge von Österreich stellt die religiöse Einheit die Basis der politischen Einheit ihrer Ländereien dar. Zudem glauben sie an ihre Verantwortung vor Gott und ihre Verpflichtung in bezug auf das Heil ihrer Untertanen. Um diese im katholischen Glauben zu halten oder sie zu diesem Glauben zu bringen, stützen sich die Erzherzöge auf die neuen Orden: die Kapuziner und vor allem die Jesuiten, die sich in Molsheim, Freiburg im Breisgau, Ensisheim und um das Bistum Basel sowie in Pruntrut niederlassen. Die Jesuiten mit ihrem vorbildlichen Lebensstil haben die Aufgabe, die Kirchengänger zu betreuen und junge Geistliche sowie Studenten auszubilden. Das Kollegium von Ensisheim wird in der Hauptstadt der Habsburger im Oberelsass eröffnet. Aber die Schwierigkeiten der Epoche machen die Bau- und Stiftungspläne zunichte. Wegen des Krieges fehlt das Geld. Zudem zerstören die Vernichtungszüge von Mansfeld und später der Schweden die Niederlassungen der Jesuiten. Neben den Jesuiten und den Kapuzinern (in Belfort und Breisach) unterstützen folgende Männer ein Wiederaufblühen des weltlichen Klerus: Jean Rasser, Pfarrer aus Ensisheim; Adam Reiner, Pfarrer aus Sewen; Michel Loth, Pfarrer aus Türckheim. Sie erweisen sich als ihrer Aufgabe und Mission würdige Pfarrer.

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Die Jesuiten-Schule in Ensisheim
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